Winterzauber – Impressionen aus meinem Heim

Hallo, ihr Lieben!

Zum Jahresende wollte ich euch nochmal mit einem etwas größeren Foto-Blogpost überraschen. Es sind auch einige Teile dabei, die ich in den letzten Wochen genäht habe.
Habt ganz viel Spaß beim Anschauen der Bilder. 😊
Wie immer schreibe ich natürlich jeweils dazu, was da Schönes zu sehen ist (ich weiß ja, dass ich manchmal eine ganz böse Anfixerin bin und ihr euch direkt auf die Suche machen wollt 😄).

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Den tapferen Zinnsoldaten habe ich Anfang Dezember genäht. Seine Gefährtin, die Ballerina, ist leider noch nicht fertig geworden und wird es dieses Jahr auch nicht mehr werden, weil ich keine Lust mehr habe. Nächstes Jahr wird er aber sicherlich nicht mehr so einsam dastehen. 😄
Das Schnittmuster findet ihr im Buch „Tildas märchenhafte Welt“* 🙂

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Die gemütliche Essecke im weiß-rot-grauen Greengate- & Tilda-Outfit hat mir diesen Winter besonders gut gefallen. 😍
Tischdecke, Geschirr & Blechdosen sind von Greengate, die Figuren habe ich alle nach verschiedenen Tilda-Büchern selbstgenäht.

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Den Rentier-Kopf habe ich letztes Jahr genäht und auch diesen Winter durfte er wieder den schönen Kranz schmücken. 😊

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Ich liebe es, wenn man nach Hause kommt und sich direkt wohl fühlt. 💕
Daher lege ich auch besonderen Wert auf heimelige Winterdeko im Eingangsbereich mit viel warmem Licht ✨ 🕯
Hier habe ich einige meiner geliebten Pfefferbeeren über dem Spiegel drapiert (abends leuchtet dazwischen noch eine zierliche Lichterkette mit winzigen Lämpchen).
Die niedlichen Porzellanhäuschen gab es im Winter 2015 bei Depot, ihr findet jedoch ähnliche hier bei Amazon*. 🙂
Den schönen Kerzenleuchter mit dem roten Rand gab es vor kurzem bei Ikea. 🕯
Da ich ein großer Yankee Candle Fan bin, darf des öfteren auch mal ein großer Housewarmer im Flur brennen. Von dort aus verteilt sich der Duft sehr schön in der ganzen Wohnung. 💕
Fireside Treats* ist momentan einer meiner absoluten Favoriten (wer süße Düfte mag, sollte ihn unbedingt einmal testen! Es riecht wirklich total lecker nach gerösteten Marshmallows 😍).

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Ein kleiner Einblick in mein Schlafzimmer: das zuckersüße Teelichthaus „Wintercottage“* und die kleinen Minihäuschen von PartyLite passen mit ihren zarten Pastellfarben einfach perfekt hier hinein. Sehen sie nicht traumhaft schön aus? 😍
Das zauberhafte Schaukelpferdchen ist von Action, den grauen Sattel & Zaumzeug habe ich rosa übergemalt. 😊
Und hier seht ihr auch schon einen weiteren, schon ziemlich weit heruntergebrannten Yankee-Candle-Favoriten von mir: Snowflake Cookie* – ein wirklich toller, femininer, karamellig-süßer Duft! ❄️ 💕
Das wunderschön verspielte Lid „Sugar Plum“ gibt es leider regulär nicht mehr zu kaufen, sonst hätte ich es euch gerne hier verlinkt. Ich finde, das ist mit Abstand das schönste Lid von Yankee Candle und ich hoffe sehr, dass sie etwas Ähnliches nochmal produzieren. 🙏
Für alle, die es vielleicht nicht wissen: das sogenannte „Lid“ ist der Aufsatz für die Kerze, damit sie besser „poolt“, d.h. das Wachs auf der Oberfläche sich komplett verflüssigt und die Kerze somit gleichmäßig und rückstandsfrei abbrennt. ☝️

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Auch Kevin das Rentier, das ich letztes Jahr genäht habe, darf derzeit wieder in meinem Schlafzimmer abhängen. 😄
Das Schnittmuster ist aus „Tildas Wintertraum“*.

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Den Ballett-Strumpf wollte ich schon lange mal machen und ich muss sagen: der Aufwand hat sich gelohnt. Sieht der nicht zuckersüß aus? 😍
Ich finde die Idee so grandios, und mal ganz ehrlich: viel zu schade, um ihn nur im Winter aufzuhängen! Ich werde ihn jedenfalls das ganze Jahr über für Kleinkram benutzen. 😊
Ich habe für den Strumpf sowohl Vorder- als auch Rückseite mit weichem Vlies gefüttert. Den Ballettschuh und die Bänder habe ich mit der Nähmaschine appliziert.
Habt ihr auch Lust, euch so einen niedlichen Ballerina-Strumpf zu nähen? Das Schnittmuster findet ihr in „Tildas märchenhafte Welt“* 🙂
Die Hakenleiste und das kleine Drahtherz sind übrigens von Impressionen (gekauft diesen Winter, also 2016).

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Und so sieht meine gedeckte Tafel diesen Winter aus.
Die große gemusterte Tischdecke muss dafür weichen, weil mir das mit dem bunt gemixten Greengate-Geschirr zu wild aussieht. Der Leinen-Tischläufer von H&M macht zusammen mit dem rot-grau gemusterten Geschirr eine sehr viel bessere Figur, wie ich finde. 👌 💕
Die Stoff-Flügel an den Stuhllehnen sind übrigens von Buttinette (ja, die habe ich ausnahmsweise mal nicht selbst genäht, weil sie wirklich sehr günstig waren 😄), leider ist das jedoch schon einige Jahre her, sie sind inzwischen ausverkauft. Aber auch dafür gibt es ein Schnittmuster, ihr findet es in „Tildas Winterwelt“*. 🙂

Ich hoffe, euch hat dieser Blog-Beitrag gefallen und ihr konntet einige Inspirationen für euch mitnehmen. 😊
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Ich freue mich, von euch zu hören. 💕

 

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Tilda-Puppe mit Flatterrock

Moin, ihr Lieben!

Ich bin so happy, dass es endlich geklappt hat. Meine erste Tilda-Puppe ist gestern fertig geworden. Zwischendurch hatte ich Probleme mit meiner Nähmaschine und dachte, ich müsse sie nun einschicken. Dabei war einfach nur der Oberfaden aus dem Greifer gerutscht, was mir Nachts um halb drei in einem Zustand geistiger Umnachtung irgendwie nicht auffallen wollte 😄
Aber nun zurück zu meiner Puppe: ich habe hier nach einem Schnittmuster aus Tildas zauberhafte Welt* gearbeitet. Das Schnittmuster für die Puppe findet ihr auf Seite 8. Für das Oberteil schaut bitte auf Seite 33 unten nach. Die Anleitung für den Flatterrock ist auf Seite 90 zu finden.

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Der Rock hat es mir besonders angetan, ich finde ihn so wunderbar sommerlich 😍
Das Raffen der einzelnen Lagen erfordert schon eine Menge Geduld, aber der Aufwand lohnt sich. Bald möchte ich so einen Rock gerne auch für mich nähen. Vielleicht sogar mit dem gleichen Stoff 😊

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Da ich in unserer Facebook-Gruppe bereits gefragt wurde, möchte ich euch auch hier noch einmal verraten, dass der wunderschöne Paisley-Stoff von einer Zara-Kinderbettwäsche stammt, die ich zerschnitten habe.
Wie mein Seitenname bereits verrät, bin ich eine absolute Liebhaberin orientalischer Elemente und ich finde, Paisley- und Rosenmuster wirken zusammen einfach traumhaft 😍
Cath Kidston hat es damals vorgemacht – einige von euch kennen vielleicht ihre berühmt berüchtigte Rosali Paisley Bettwäsche, die sie damals für IKEA designt hatte. Dieser Paisley-Stoff ist einer meiner absoluten Lieblinge 💕
     
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Ich habe meine Tilda etwas anders gemacht als im Buch. Die Engelsflügel habe ich weggelassen und die Schärpe mit der Rose war mir ebenfalls etwas zu viel und hätte meiner Meinung nach dem schönen Paisley-Stoff die Show gestohlen. Ich mag es auch ganz gerne etwas schlichter und nicht allzu überladen. Ist halt alles Geschmackssache. Ich hoffe, euch gefällt meine reduzierte Variante :)
Den Rock habe ich übrigens – anders als im Buch – mit einem Gummibund versehen, damit ich ihr auch mal etwas anderes anziehen kann 😉

Eines kann ich euch bereits jetzt versprechen: das war sicherlich nicht meine letzte Tilda-Puppe 🙆 💕

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Bis bald, habt alle einen schönen Tag! 💐

 

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Tilda-Katzen auf Shabby-Sofa

Hallo, ihr Lieben!

In Zukunft werde ich euch etwas mehr in meine kleine Wohn- und Dekowelt mitnehmen und euch die Dinge zeigen, die ich so fabriziere.
Daher präsentiere ich euch heute mal eines meiner letzten Werke – ein bei Ebay Kleinanzeigen erworbenes Puppensofa, das ich etwas umgestaltet habe :)
Ursprünglich in einem undefinierbaren Schmuddelgrün gestrichen, hatte es die Vorbesitzerin bonbonrosa überlackiert. Leider nicht sehr ordentlich und der Lack glänzte auch sehr stark, was mir so gar nicht gefiel.
Daher habe ich das gute Stück zunächst mit Schmirgelpapier gründlich bearbeitet und schwarz vorgrundiert (da ich es später noch „shabben“ wollte).
Für den Farbanstrich habe ich aus weißer und roter Acrylfarbe ein ganz blasses Hellrosa angemischt und ein wenig weißen Fugenmörtel untergemischt, um einen matten Kreideeffekt zu erhalten. Sicherlich nicht die beste Methode, aber es hat super funktioniert und wie man sieht, kann sich das Ergebnis auch sehen lassen :)
Zum Schluss habe ich alle Kanten mit Schmirgelpapier bearbeitet, um einen dezenten Shabby-Look zu erzielen.
Eine passende Auflage musste ich natürlich auch noch nähen. Wie man an meinem Blog-Hintergrund sieht, bleibe ich meinem grau-weiß-Wahn gerne treu und Streifen sind nach wie vor eines meiner Lieblingsmuster 😀
Da hier Figuren in bunt gemusterter Kleidung drauf sitzen werden, hat sich der schlichte Stoff natürlich auch angeboten.
Wenn ihr mögt, könnt ihr euch die Bilder gerne im Großformat ansehen, indem ihr einmal darauf klickt.

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Puppensofa4     Puppensofa3

 

Und nun möchte ich euch zeigen, wer auf diesem schönen Möbelstück Platz nehmen durfte: es sind 2 Tilda-Katzen (Mutter & Tochter) aus dem Buch Tildas Haus* mit bezaubernden Blümchenkleidern aus aktuellen Buttinette-Stoffen ♡

Auf den folgenden Bildern könnt ihr sie von allen Seiten betrachten. Für eine größere Ansicht auch hier einfach auf das jeweilige Bild klicken :)

Tilda-Katzen1     Tilda-Katzen2

Tilda-Katzen3     Tilda-Katzen4

Tilda-Katzen5    Tilda-Katzen6

Tilda-Katzen7     Tilda-Katzen8

 

Ich hoffe, euch hat dieser Beitrag im neuen Format gefallen.
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Filigrane Schneeflocken

Dieses Mal zeige ich euch, wie ihr aus leeren Klopapierrollen wunderschöne filigrane Schneeflocken zaubern könnt. Diese Anleitung ist so einfach, dass auch kleine Kinder mitmachen können :)

Was ihr braucht: 

leere Klopapierrollen oder Küchenrollen (pro Schneeflocke werden 3 Klopapierrollen oder 1 Küchenrolle benötigt)
eine Schere
einen Bleistift
ein Lineal
eine Heißklebepistole
Acrylfarbe + Pinsel (optional)
Pailletten, Strasssteine o.ä. zum Verzieren (optional)

Und so wird’s gemacht:

Zunächst muss die leere Klopapierrolle etwas flach gedrückt werden.
Dann legt ihr das Lineal an und zeichnet in 1-cm-Abständen kleine Markierungen ein.

Diese Markierungen verbindet ihr nun mit Hilfe von Lineal und Bleistift und schneidet mit der Schere entlang der eingezeichneten Linien.

Sobald ihr genügend Teile zusammen habt (pro Schneeflocke benötigt ihr 20 Stück), überlegt euch, ob ihr den Stern „naturbelassen“ haben wollt oder ob er einen Anstrich bekommen soll.
Bei Bedarf malt jetzt eure Teile sorgfältig mit Acrylfarbe an.
Tipp: erst alle Teile von außen, dann von innen anmalen (oder umgekehrt), dann weichen sie nicht so sehr durch (bis zum zweiten Anstrich ist die erste Schicht bereits getrocknet).

Nach dem Anmalen am besten noch 10-15 Minuten warten, bis wirklich alles komplett durchgetrocknet ist. In der Zwischenzeit könnt ihr schonmal eure Heißklebepistole anschließen.

Nun legt 5 Teile sternförmig zusammen, wie hier zu sehen. Schaut euch die Berührungspunkte genau an, denn hier müssen sie nun zusammengeklebt werden.

Schneeflocke_Klopapierrolle7

Habt ihr die Sternform geklebt, machen wir weiter mit den „Verästelungen“.
Diese beginnen mit 2 Teilen, die ihr wie hier zu sehen zusammenklebt.

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Ein weiteres Teil wird nun in die untere Mitte geklebt.

Schneeflocke_Klopapierrolle9

Es werden insgesamt 5 dieser Gebilde benötigt.
Diese klebt ihr nun an die Spitzen eures Sterns, wie hier zu sehen.

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Und fertig ist die wunderschöne Schneeflocke – das war doch wirklich super einfach, nicht wahr?

Schneeflocke_Klopapierrolle12

Wenn ihr es schlicht mögt, könnt ihr eure Schneeflocke jetzt so lassen.
Oder ihr verziert sie wie ich mit lauter kleinen Pailletten. Ich finde ja, dass die Pailletten den Schneeflocken erst ihren besonderen Zauber verleihen 😉

Wahlweise könnt ihr sie auch mit Strasssteinchen, Perlen oder kleinen Minibommeln verzieren oder ihr betupft die oberen Kanten mit etwas Klebstoff und bestreut sie mit Kunstschnee oder Glitter – wie immer sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt :)

Die Schneeflocken wirken nicht nur am Fenster oder an der Wand bezaubernd – ihr könnt sie auch als stilvollen Blickfang auf eure winterlich dekorierte Tafel legen :)

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbasteln und würde mich wie immer freuen, wenn ihr eure Fotos in den sozialen Netzwerken mit dem Hashtag #florientcottage markiert, damit ich sie finde :)

 

Origami-Sterne

Heute zeige ich euch, wie ihr aus Papier zauberhafte Origami-Sterne falten könnt und wie vielseitig man damit dekorieren kann :)

Wie immer könnt ihr die Farben ganz nach eurem Geschmack wählen.
Für einen Vintage-Look wirken z.B. alte, vergilbte Textseiten mit Schnörkelschrift sehr dekorativ. Entsprechende Motive zum Ausdrucken findet man im Internet.
Auch fertig gekauftes Motivpapier könnt ihr verwenden, solange es dünn ist (Karton ist nicht zum Origami-Falten geeignet).
Ich habe für meine Sterne normales Geschenkpapier verwendet, das ist günstig, nicht zu dick und hat eine schöne, leicht glänzende Oberfläche.
Die gefalteten Sterne sind übrigens 60% so groß wie das Ausgangspapier, d.h. ein Papierquadrat mit einer Seitenlänge von 10 cm ergibt einen Stern mit einem Durchmesser von 6 cm.

Was ihr braucht: 

ein quadratisches Stück Papier
eine Papierschere

Und so wird’s gemacht:

Zunächst falten wir das rechteckige Papier  einmal in der Mitte.

Origami-Sterne_1

Die untere linke Ecke wird nun an den oberen Rand gefaltet.

Wieder aufklappen, jetzt die obere linke Ecke an den unteren Rand falten und erneut wieder aufklappen.

Origami-Sterne_4

Nun wird die untere rechte Ecke zum X in der Mitte gefaltet.

Die obere Lage in der Mitte falten.

Nun falten wir die untere Seite nach oben, Seite an Seite mit der Falz des rechten Dreiecks (unten muss eine saubere Spitze entstehen).

Das Papier umdrehen und einmal wie abgebildet in der Mitte falten.

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Jetzt schneiden wir genau an der Kante der oberen Lage entlang.

Das Dreieck entfalten und nun haben wir ein symmetrisches Pentagon – unsere Ausgangsform für den Origami-Stern.

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Für die folgenden Schritte ist es wichtig, dass die schöne Seite unten liegt.
Zunächst müssen wir alle Punkte des Pentagons wie abgebildet mittig falten und wieder aufklappen.

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Den unteren Rand wie abgebildet nach oben klappen, sodass die Ecken genau auf den Falten liegen.

Wieder aufklappen und die gleiche Prozedur mit allen anderen 4 Seiten wiederholen, sodass ihr dieses sternartige Muster erhaltet:

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Jetzt knicken wir die linke Seite entlang der Linie, die wir gerade gefaltet haben, ein und klappen anschließend die untere Seite hoch, während wir an der linken Spitze ziehen. Die entstandene Spitze platt drücken.

Wieder entfalten, das Pentagon um 1/5 drehen und den gleichen Schritt mit allen 4 weiteren Ecken wiederholen. Wieder entfaltet sollte es nun so aussehen:

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Nun nehmen wir die Form in die Hand, kneifen die Ecken leicht zusammen und drücken sie in Richtung Mitte, sodass die Form wie von selbst zu einem Stern zusammenfällt.
Dieser Schritt erfordert etwas Fingerspitzengefühl, aber durch die bereits gefalteten Linien fügt sich der Stern nach einem kurzen Moment und etwas „Herummassieren“ wie von selbst zusammen.

Den Stern umdrehen und die rechte Ecke wie abgebildet zur Mittellinie hin falten.

Alle anderen 4 Zacken im Uhrzeigersinn auf gleiche Weise falten.
Der letzte Zacken muss wie abgebildet in die „Tasche“ des 1. Zackens geschoben werden.

Und das war’s auch schon. Unser erster Origami-Stern ist fertig :)

Origami-Sterne_30

Die Sterne eignen sich für viele Deko-Ideen.
Ihr könnt z.B. mit ein paar hübschen Perlen niedliche Deko-Anhänger daraus machen.
Ich habe die Perlen einfach auf ein Stück Nähgarn aufgefädelt, mit der Nähnadel durch die Mitte des Sterns und oben kurz vor der Spitze von vorne nach hinten wieder herausgestochen.

Was auch sehr gut ankam sind diese süßen Sterngirlanden, die ich auf gleiche Art und Weise aufgefädelt habe.
Damit die Sterne nicht hinunterrutschen habe ich unter jedem Stern mit der Heißklebepistole einen winzigen Punkt als Stopper geklebt.
Ich habe hierfür Sterne in unterschiedlichen Größen verwendet und sie in ungleichmäßigen Abständen angebracht, was meiner Meinung nach besonders dekorativ aussieht.

Hier noch ein Beispiel in der horizontalen Variante:

Sternengirlande

Auch Grußkarten könnt ihr mit Origami-Sternen schmücken. Das ist in der hier abgebildeten Größe allerdings echte Fitzelarbeit 😉
Den kleinsten Stern habe ich aus einem Quadrat von nur 4 cm Seitenlänge gefaltet.

Und warum nicht einfach mal ein paar Sterne an die Wand kleben?
Über der Couch im Wohnzimmer wirken sie sehr dekorativ und sind ein wahrer Blickfang für kahle Wände :)

Es gibt noch so viele weitere Verwendungsmöglichkeiten für Origami-Sterne, wie z.B. als Streudeko auf der gedeckten Tafel oder einem Dekoteller, auf einen selbstgebastelten Serviettenring aus Pappe geklebt, als Kunstwerk in einem 3D-Bilderrahmen, und, und, und…
Ich bin mir sicher, euch fallen noch viele weitere Dinge ein :)

Origami-Sterne_Streudeko

Ich würde mich freuen, eure Kunstwerke zu sehen. Postet eure Ergebnisse gerne bei Facebook oder Instagram und verlinkt sie mit dem Hashtag #florientcottage, damit ich sie finde :)

 

Stoffeicheln

Heute möchte ich euch zeigen, wie ihr mit relativ wenig Aufwand eine ausgefallene Herbstdeko nähen könnt, bei der eure Gäste Augen machen werden :)

Das Schöne an selbstgemachter Deko ist, dass  man sie immer seinem eigenen Stil anpassen kann. Ich finde, es muss auch nicht immer alles orange, rot und braun sein, um herbstlich auszusehen. Um ehrlich zu sein, gefallen mir meine Lieblingsfarben (weiß, hellgrau + rosa) auch im Herbst besser als die typischen warmen Farben und sie passen auch viel besser zu meiner Einrichtung 😉

Was ihr braucht: (Bezugsquellen wurden verlinkt)

Und so wird’s gemacht:

Sucht euch ein paar Stoffreste heraus, die gut zusammen passen.
Zeichnet auf ein Stück festen Karton eine bauchige Eichelform wie auf dem Foto zu sehen (ca. 4 cm lang und 3,2 cm breit). Das obere Drittel der Seitenwände sollte gerade sein und im 90°-Winkel zur Abschlusskante verlaufen. Schneidet die Form sauber aus, dies ist unsere Schablone.
Ihr benötigt pro Eichel 2 Stoffstücke dieser Form. Zeichnet den Umriss nach und schneidet die Form mit der Stoffschere sauber aus.

Eichel-Tutorial1

Legt beide Hälften rechts auf rechts ordentlich übereinander (das bedeutet, dass bei einem gemusterten Stoff die schöne Seite innen und die „hässliche“ Seite außen sein muss). Heftet die Teile mit Stecknadeln oder Stoffclips ordentlich zusammen.

Eichel-Tutorial2

Nun wird die Form einmal rundherum genäht (mit einem Rand von ca. 3 mm), die obere Kante wird jedoch ausgespart, da wir die Form später noch füllen wollen (siehe Bild).
Ich wähle bei meiner Nähmaschine einen normalen Geradstich mit Stichlänge 2,5 bei einer Fadenspannung von 2. Vergesst nicht, Anfang und Ende zu „verriegeln“ (ein paar Millimeter zurück und wieder vorwärts nähen), damit die Eichel beim Ausstopfen nicht wieder aufreißt!
Ihr könnt die Eicheln natürlich auch von Hand nähen. Unter dem Google-Suchbegriff „Steppstich“ findet ihr einige Anleitungen, wie man eine saubere Naht auch per Hand hinbekommt.

Eichel-Tutorial3

Nun wird das Ganze einmal gewendet, sodass die schöne Seite außen ist und wir die Stoffeichel mit Füllwatte ausstopfen können. Ihr könnt zum Wenden einen Stift und zum Ausarbeiten der Spitze auch das Ende einer Schere zur Hilfe nehmen.

Eichel-Tutorial4

Nehmt nun etwas Füllwatte und stopft die Eichel damit aus. Hier ist uns der Stift wieder eine große Hilfe. Die Eichel sollte schön fest und rund sein, daher geizt nicht mit der Füllwatte.

Eichel-Tutorial5

Um die Eichel zu schließen müssen wir nun von Hand weiter nähen. Nehmt euch also die Nähnadel, ein kurzes Stück Faden, verknotet das Ende 2x und stecht ca. 4 mm unterhalb des Randes ein. Mit einem einfachen Heftstich einmal rundherum nähen.

Eichel-Tutorial6

Nun wird am Ende des Fadens langsam gezogen, bis die komplette Eichel  geschlossen ist.

Eichel-Tutorial7

Jetzt wird die Eichel zugenäht; dafür einfach die Nadel quer durchstechen…

Eichel-Tutorial8

…und in der gleichen Art und Weise mehrmals hin und her nähen, bis die Öffnung komplett geschlossen ist. Das Ende wieder verknoten…

Eichel-Tutorial9

…und fertig ist die Eichelform!
Diese klebt ihr nun mit einem Klecks Heißkleber ins Eichelhütchen. Ein paar Sekunden andrücken, bis der Kleber getrocknet ist und fertig ist eure erste Stoffeichel :)

Eichel-Tutorial10

Ich habe mir ganz viele Eicheln in meinen Lieblingsfarben genäht. Die gestreiften finde ich besonders niedlich. Und in silber wirken sie unglaublich edel! Alle zusammen ergeben eine schöne Mischung.
Süß sieht es übrigens aus, wenn man auch ein paar Zwillings-Eichelhütchen verwendet und sie mit 2 unterschiedlichen Eicheln bestückt.

Hier seht ihr noch ein Beispiel in braun und gold – nein, die sind nicht für mich 😀 :

Stoffeicheln_gold-braun

Ich hoffe, die Anleitung war verständlich und ihr versucht euch mal daran. Es macht wirklich Spaß!
Postet eure Ergebnisse gerne bei Facebook oder Instagram und verlinkt sie mit dem Hashtag #florientcottage, damit ich sie finde :)