Tilda Bambi und die erste Vorfreunde auf den Winter

Hallo, ihr Lieben!

Heute kann ich euch wieder ein neues Tilda-Figürchen zeigen.
Dieses Mal ist es das entzückende Bambi aus „Tildas märchenhafte Welt“* geworden, an das ich mich schon so lange mal heranwagen wollte.
Ich finde es einfach nur putzig und es macht sich doch auch ganz hervorragend als Dekoobjekt auf dem Couchtisch, nicht wahr? ❤️

tilda-bambi1     tilda-bambi2

Aber vor allem gefällt es mir als Blickfang auf der gedeckten Tafel – ist doch mal etwas Anderes als immer nur Kränze oder andere Gestecke.

tilda-bambi3      tilda-bambi5

Das Bambi ist vielleicht nicht unbedingt für Nähanfänger geeignet, man sollte schon etwas Erfahrung mit dem Nähen von Figuren und speziell dem Ausstopfen dünner Gliedmaßen haben, damit es schön ebenmäßig wird.
Bei den Oberschenkeln passiert es auch leicht, dass sie zu massig werden. Mein Tipp: stopft die Unterschenkel schön fest aus, aber übertreibt es nicht im oberen Teil. Am besten ist es, die Oberschenkel am Schluss noch etwas flach zu drücken, damit es am Ende nicht zu sehr vom Körper absteht.

Für das Geweih musste ich etwas länger suchen. Letztendlich bin ich an einer Hecke fündig geworden, die schöne Verästelungen in genau der benötigten Größe hatte. Selbstverständlich habe ich vorher gefragt, ob ich sie ein wenig beschneiden durfte. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle für die freundliche Spende. 😀

tilda-bambi4

Ich überlege, ob ich noch ein zweites Bambi in klein und dieses Mal ohne Geweih mache (Bambi als Rehkitz sozusagen). Mal sehen, es stehen ja noch einige andere Figuren auf meiner To-Sew-Liste 😉

Ihr seht schon, dass es dieses Jahr wieder etwas farbenfroher bei mir zugeht. Eigentlich hatte ich dem Rot bereits abgeschworen. Es war mir einfach zu viel und ich mag ja eigentlich eher zarte Farben. Aber mit den Grundfarben weiß und grau und das Rot nur als Muster und kleine Akzente hier und da finde ich es doch unglaublich schön und sehr gemütlich in der kalten Jahreszeit.

Dieser Winter soll ja angeblich besonders lang und kalt werden. Und wisst ihr was? Ich freue mich schon auf die kurzen Tage, die gemütlichen Kuschel-Abende auf der Couch bei Kerzenschein mit schwarzem Gewürztee mit Milch und leckerem Apfel-Spekulatius-Tiramisu und die endlos langen Nächte an der Nähmaschine. ☕️ ✨ ✂️
It’s the most wonderful time of the year ❄️ ❤️ ⛄️

tiramisuteemitmilch

Ich hoffe, ihr seid schon gespannt auf weitere winterliche Posts meinerseits. Es wird demnächst wieder einiges auf meinem Blog zu sehen geben.
Bis dahin wünsche ich euch alles Gute und viel Spaß mit den Bildern und evtl. beim Nachnähen. :)

 

*Amazon Partner-Link

Greengate-Kissenhüllen für unter 10 €

Huhu, ihr Lieben

Ich hoffe, euch macht das Wetter nicht allzu sehr zu schaffen. So wirklich sommerlich ist es dieses Jahr nicht gerade.
Umso mehr freue ich mich über die diesjährige Frühjahrs-/Sommerkollektion von Greengate. „Marie“ hat es mir ganz besonders angetan. Ich bin froh, dass es diese Serie nun auch in den Herbst-/Winterkatalog geschafft hat, sodass man sich noch genügend Zeit zum Sparen lassen kann 😀
Apropos sparen: die Greengate-Kissenhüllen sind mit fast 40 € ja nicht gerade ein Schnäppchen. Deshalb möchte ich euch heute zeigen, wie ihr aus Küchentextilien von Greengate ganz einfach eure eigenen Kissenhüllen nähen könnt und dabei richtig viel Geld spart. Denn die Materialkosten belaufen sich pro Kissenhülle auf weniger als 10 €! 🙌

Was ihr braucht:

ein Geschirrtuch (für eine 50x50cm-Hülle)
oder eine Stoffserviette (für eine 40x40cm-Hülle)
günstigen unifarbenen Baumwollstoff für die Rückseite – ich habe einen dünnen, ecrufarbenen Baumwollstoff von Ikea für 4 € pro Meter verwendet
evtl. eine Paspelborte zur Verzierung (für die 50x50cm-Variante) – meine stammt von Buttinette
eine Nähmaschine* + farblich passendes Garn*
einen Bleistift*
ein Lineal, Maßband o.ä. (ich verwende ein langes Patchworklineal*)
eine Stoffschere*
Stecknadeln*
evtl. Stoffklammern* (können durch Stecknadeln ersetzt werden)

Für dieses Tutorial habe ich das Geschirrtuch „Sonja pale pink“ und die Stoffserviette „Marie pale blue“ verwendet. Ihr findet alles bei eurem Greengate-Dealer 😉

Greengate-Kissenhuellen1     Greengate-Kissenhuellen2

Aus den Geschirrtüchern lassen sich Kissenhüllen in 50×50 cm nähen, die Stoffservietten sind perfekt für Kissenhüllen in 40×40 cm Größe. Das Schöne an den Stoffservietten ist, dass sie bereits einen feinen Spitzenrand haben. Das bedeutet jedoch auch, dass die Arbeitsschritte bei beiden Modellen unterschiedlich sind. Dazu jedoch später mehr.

Und so wird’s gemacht:

Wir fangen mit unserer Kissenhülle in 50×50 cm an.
Das Geschirrtuch wird zunächst ausgemessen, damit wir wissen, wo unsere Nähte sitzen müssen.

Greengate-Kissenhuellen9

Wir haben hier eine Breite von ca. 53 cm. Das bedeutet, die Nähte der Längsseiten müssen 1,5 cm vom Rand nach innen gemessen verlaufen, damit wir auf eine Breite von 50 cm kommen.

Die Kissenhülle soll einen Hotelverschluss bekommen. Ich möchte, dass die untere Stofflage zu einem Drittel herausschaut.
Daher müssen nun aus dem unifarbenen Baumwollstoff 2 Streifen von 37,5 x 54 cm zugeschnitten werden (je 2 cm Überschuss werden pro Rand benötigt, da ich mir das Versäubern sparen und den Rand einfach 2x umklappen möchte. Dazu kommen wir gleich noch).

Greengate-Kissenhuellen3

Nun muss das Geschirrtuch erst einmal auf ein quadratisches Maß gebracht werden, damit wir damit arbeiten können.
Dazu messe ich kurz aus, wo es abgeschnitten werden muss, markiere den Punkt mit einem Bleistift und setze 2 cm darunter eine weitere Markierung für den doppelt eingeschlagenen Rand.
Das Gleiche auf der anderen Seite wiederholen, die Striche miteinander verbinden und an der oberen Linie entlang schneiden.

Greengate-Kissenhuellen10

Den Rand 1 cm breit einklappen und noch einmal umklappen (bis zur markierten Linie). Alles ordentlich mit Klammern oder Stecknadeln fixieren und zusammen nähen.

Greengate-Kissenhuellen11     Greengate-Kissenhuellen12

Nun müssen wir noch unsere Stoffstreifen für die Rückseite umnähen.
Hier an einer Längsseite einen 1 cm breiten Rand falten und ein weiteres Mal umschlagen.
Ich hebe vor dem zweiten Umschlagen immer den Rand leicht an, lasse die Klammern nach vorne umkippen und arbeite mich dann Klammer für Klammer den Rand entlang. So wird alles schön gleichmäßig.

Greengate-Kissenhuellen7     Greengate-Kissenhuellen8

Den Rand festnähen und das Gleiche bei dem anderen Stoff wiederholen.
Hinweis: Wir brauchen nur jeweils eine Längsseite von beiden Stoffstreifen umzunähen (dies wird später der Eingriff des Hotelverschlusses werden), die restlichen Seiten werden später beim Annähen der Vorderseite vernäht!

Greengate-Kissenhuellen5     Greengate-Kissenhuellen6

Nun legen wir unsere Vorderseite mit der bedruckten Seite nach oben und bringen die beiden Stoffstreifen für die Rückseite auf Position, um zu sehen, ob alles schön symmetrisch ist. Da ich die Hülle mit rosafarbener Paspelborte einfassen möchte, lege ich sie mir bereits zur Seite.

Greengate-Kissenhuellen13     Greengate-Kissenhuellen15

Greengate-Kissenhuellen14

Die Ränder nun alle der Reihe nach wie bereits oben gezeigt 2x umklappen und sauber mit Stoffklammern oder Stecknadeln fixieren.
Die Stoffstreifen müssen nun so angeordnet werden, dass die obere Lage die untere überlappt und beide absolut symmetrisch auf der Vorderseite liegen.

Greengate-Kissenhuellen16     Greengate-Kissenhuellen17

Die Paspelborte – falls gewünscht – nun ebenfalls feststecken. Da sie nach außen sichtbar sein soll, muss sie natürlich hier nach innen unter den Stoff gelegt werden, weil wir die Kissenhülle später noch auf rechts wenden.
Beachtet, dass die Position der Borte genau stimmen muss. Die Naht wird gleich ziemlich knapp am Rand genäht.
Ich lasse die Enden der Borte an einer unteren Ecke einfach im 90-Grad-Winkel zueinander enden, ohne mich abzumühen, sie genau miteinander zu verbinden, da das Kissen eh  mit der Unterseite auf dem Sofa steht und man es daher nicht sieht.

Greengate-Kissenhuellen18     Greengate-Kissenhuellen19

Greengate-Kissenhuellen20

Nun, da alles festgesteckt ist, müssen wir vor dem Zusammennähen das Geschirrtuch mit der Rückseite verbinden. Die Klammern sind zu kurz dafür, deshalb nehme ich hier Stecknadeln zur Hilfe.

Greengate-Kissenhuellen21     Greengate-Kissenhuellen21

Dies sind nun unsere letzten Arbeitsschritte. Wir nähen die Kissenhülle sauber zusammen und schneiden anschließend die Ecken gerade ab (ein paar Millimeter zur Naht frei lassen, damit sie nicht aufgeht).

Greengate-Kissenhuellen23     Greengate-Kissenhuellen24

Nun kann die fertige Hülle gewendet werden.
Das sieht doch richtig super aus mit der Paspelborte, oder nicht? Man könnte sie für gekauft halten 😁

Greengate-Kissenhuellen25     Greengate-Kissenhuellen36

Greengate-Kissenhuellen37     Greengate-Kissenhuellen38

Greengate-Kissenhuellen39

Wer jetzt noch Lust hat, kann sich nun der zweiten Kissenhülle widmen 😜
Ich habe extra mit der größeren Hülle angefangen, weil die Hüllen aus den Stoffservietten etwas schwieriger zu nähen sind. Ihr werdet gleich erfahren, warum.

Die Arbeitsschritte zur Vorbereitung der Stoffstreifen für die Rückseite sind genau gleich, daher spare ich mir hier eine Wiederholung.
Nur die Maße sind eben anders. Für die kleinen Hüllen müssen wir 2 Stoffstreifen von je 30 x 44 cm zuschneiden.
Wie oben beschrieben je eine Längsseite umnähen und die restlichen Seiten umklappen und feststecken.
Da wir die schöne Spitzenborte außen haben möchten, müssen wir jedoch dieses Mal die bedruckte Seite der Stoffserviette nach unten legen. Die Kissenhülle wird also nicht gewendet.
Nun kommt der knifflige Teil: die Servietten sind nämlich nicht symmetrisch, das werdet ihr beim Auflegen der Stoffe für die Rückseite merken.
Wir müssen nun die Ränder alle angleichen. Dafür kann man einfach die Klammern lösen und etwas an den eingeschlagenen Seiten zupfen und ein paar Millimeter herausziehen, wo mehr benötigt wird oder man klappt noch ein paar Millimeter mehr um. Es dauert eine Weile, bis alles passt, aber es lohnt sich, hier ganz penibel zu arbeiten.
Von den leichten Asymmetrien der Vorderseite sieht man auch nichts mehr, sobald das Kissen drin steckt.
Achtet beim Feststecken der Rückseite auch darauf, dass der Stoff vor dem Teil des Spitzenrandes, der den Stoffrand überragt, endet.

Greengate-Kissenhuellen28     Greengate-Kissenhuellen26

Greengate-Kissenhuellen27

Wenn alles sitzt, können wir nun die Stoffteile sorgfältig rundherum zusammennähen.

Greengate-Kissenhuellen29     Greengate-Kissenhuellen30

Und fertig ist unsere wunderschöne Kissenhülle mit Spitzenrand 👌

Greengate-Kissenhuellen34     Greengate-Kissenhuellen35

Ich hoffe, dass diese Nähanleitung für die Nähanfänger unter euch verständlich war. Die Profis unter euch brauchen sich sicherlich nur 1-2 Bilder zur Inspiration anzuschauen und können sofort loslegen.

Greengate-Kissenhuellen31     Greengate-Kissenhuellen32

Greengate-Kissenhuellen33

Mit unseren wunderschönen neuen Kissenhüllen holen wir uns den Sommer nun ganz einfach ins Wohnzimmer 😍
Da ist es doch nur noch halb so schlimm, wenn es draußen die ganze Zeit regnet 😌

Ich würde mich sehr freuen, eure Werke betrachten zu dürfen.
Falls ihr also eure Kissenhüllen nach meiner Anleitung genäht habt und Fotos davon auf den sozialen Netzwerken hochladet, würde ich mich freuen, wenn ihr euren Beitrag mit dem Hashtag #florientcottage verseht, damit ich es finde 😊

 

*Amazon Partner-Link

Tilda Hasen-Familie

Hallo zusammen!

Long time, no see 😉
Aber ich war natürlich nicht untätig. Mein neuestes Nähprojekt ist diese entzückende Hasenfamilie gewesen. In meinem letzten Blogpost hatte ich euch ja bereits einen dieser Hasen gezeigt, der aber leider nicht bei mir bleiben konnte (war ein Geschenk für einen Krankenbesuch).
Und sie sind einfach so putzig, dass ich gleich mehrere in verschiedenen Größen davon nähen musste. So habe ich nun meine eigene kleine Hasenfamilie bestehend aus Mutter, Sohn und Tochter – ja, die Mutter ist alleinerziehend. Ich hatte leider keine Lust, noch einen vierten Hasen zu nähen. Drei von der Sorte sind nun wirklich genug auf meiner Couch 😀
Aber genug geschrieben, nun folgen die Bilder :)

Tilda_Hasen-Familie1     Tilda_Hasen-Familie2

Tilda_Hasen-Familie3     Tilda_Hasen-Familie4

 

Das Schnittmuster für die Hasen stammt nicht aus den Tilda-Büchern, es ist ein separates Näh-Kit: Tilda Hare Mother and Child*
Für die Tochter und den Sohn habe ich eine eigene Größe verwendet. Dazu habe ich das Schnittmuster für die Mutter einfach in 66 bzw. 83%iger Größe ausgedruckt. Es sind übrigens die gleichen Größen wie der mittlere und kleine Fuchs aus Tildas märchenhafte Welt*!
Das Schnittmuster für die Shorts und das Shirt des Jungen habe ich selbst entworfen. Dafür habe ich mir verschiedene Schnittmuster im Internet angeschaut und die Form + Maße angepasst.
Das Shirt ist hinten mittig offen gewesen, sodass ich es dem Hasen trotz des dicken Kopfes überziehen konnte. Die Naht habe ich anschließend von Hand geschlossen.
Die Kleidung für den Jungen war wirklich ein Kampf, aber mit dem Ergebnis bin ich recht zufrieden (dafür, dass ich so etwas noch nie gemacht habe) 😀

Ich bedanke mich recht herzlich fürs Lesen – wenn ihr gerne mehr von mir sehen wollt, abonniert gerne meinen Blog via RSS-Feed (siehe rechte Spalte auf der Seite). Ihr erhaltet dann eine Email, sobald ein neuer Blogpost online geht :)

Und wenn ihr Lust auf NOCH mehr Inspirationen und schöne Bilder habt, abonniert gerne meine Seite Florient Cottage bei Facebook. Dort finden auch immer mal wieder Gewinnspiele mit tollen Preisen statt :)

 

*Amazon Partner-Link

Tilda-Kaninchen mit Stall

Hallo, Ihr Lieben!

Heute habe ich wieder neue Bilder für euch von meinem neuesten Werk, passend zum Frühlingsanfang :)

Den kleinen Deko-Holzstall habe ich neulich bei Buttinette entdeckt, er passt einfach perfekt zu den Tilda-Figuren, also wanderte er natürlich direkt in den Warenkorb 😀
Wie auch neulich für das rosa Puppensofa habe ich auch dieses Mal meine Kreidefarbe wieder selbst angemischt (weiße Acrylfarbe + weißer Fugenmörtel mit etwas Wasser). Meine Finger sind immer noch wund vom Schleifen, aber was tut man nicht alles für einen ordentlichen Shabby-Look 😉

Kaninchen-Stall1     Kaninchen-Stall2

Kaninchen-Stall3     Kaninchen-Stall4

 

Das kleine Kaninchen aus Tildas Sommerwelt* durfte sofort einziehen, aber es hielt ihn nicht lange in dem engen Stall. Kaum hatte ich mich versehen, war der kleine Kerl auch schon ausgebüchst und stibitzte eine Möhre aus Nachbars Garten 😮

Aber wer kann bei diesem süßen Blick schon böse sein?
Außerdem hat er so brav für euch geposed, da hat er sich seine Möhre doch redlich verdient 😉

Tilda-Kaninchen_Moehre     Tilda-Kaninchen_Moehre2

Tilda-Kaninchen_Karotte4     Tilda-Kaninchen_Karotte3

 

Seine große Freundin Frau Hase wollte sich auch kurz vorstellen. Sie wohnt leider nicht bei uns, aber ich werde sicherlich noch eine Hasendame nähen, da mir das Schnittmuster so gut gefällt :)
Leider gibt es das nicht in den Tilda-Büchern. Es ist ein Nähset, das man separat kaufen kann: Tilda Hare Mother and Child*
Ich kann euch jedoch verraten, dass das Schnittmuster fast komplett identisch ist mit dem Fuchs aus Tildas märchenhafte Welt*. Nur der Kopfumriss ist anders und natürlich die langen Ohren.

Tilda-Hase_Mama

 

Das war es auch wieder für heute. Habt alle einen schönen Tag (oder Abend, je nachdem, wann ihr diesen Beitrag lest) :)

 

*Amazon Partner-Link

Tilda-Katzen auf Shabby-Sofa

Hallo, ihr Lieben!

In Zukunft werde ich euch etwas mehr in meine kleine Wohn- und Dekowelt mitnehmen und euch die Dinge zeigen, die ich so fabriziere.
Daher präsentiere ich euch heute mal eines meiner letzten Werke – ein bei Ebay Kleinanzeigen erworbenes Puppensofa, das ich etwas umgestaltet habe :)
Ursprünglich in einem undefinierbaren Schmuddelgrün gestrichen, hatte es die Vorbesitzerin bonbonrosa überlackiert. Leider nicht sehr ordentlich und der Lack glänzte auch sehr stark, was mir so gar nicht gefiel.
Daher habe ich das gute Stück zunächst mit Schmirgelpapier gründlich bearbeitet und schwarz vorgrundiert (da ich es später noch „shabben“ wollte).
Für den Farbanstrich habe ich aus weißer und roter Acrylfarbe ein ganz blasses Hellrosa angemischt und ein wenig weißen Fugenmörtel untergemischt, um einen matten Kreideeffekt zu erhalten. Sicherlich nicht die beste Methode, aber es hat super funktioniert und wie man sieht, kann sich das Ergebnis auch sehen lassen :)
Zum Schluss habe ich alle Kanten mit Schmirgelpapier bearbeitet, um einen dezenten Shabby-Look zu erzielen.
Eine passende Auflage musste ich natürlich auch noch nähen. Wie man an meinem Blog-Hintergrund sieht, bleibe ich meinem grau-weiß-Wahn gerne treu und Streifen sind nach wie vor eines meiner Lieblingsmuster 😀
Da hier Figuren in bunt gemusterter Kleidung drauf sitzen werden, hat sich der schlichte Stoff natürlich auch angeboten.
Wenn ihr mögt, könnt ihr euch die Bilder gerne im Großformat ansehen, indem ihr einmal darauf klickt.

s1     Puppensofa2

Puppensofa4     Puppensofa3

 

Und nun möchte ich euch zeigen, wer auf diesem schönen Möbelstück Platz nehmen durfte: es sind 2 Tilda-Katzen (Mutter & Tochter) aus dem Buch Tildas Haus* mit bezaubernden Blümchenkleidern aus aktuellen Buttinette-Stoffen ♡

Auf den folgenden Bildern könnt ihr sie von allen Seiten betrachten. Für eine größere Ansicht auch hier einfach auf das jeweilige Bild klicken :)

Tilda-Katzen1     Tilda-Katzen2

Tilda-Katzen3     Tilda-Katzen4

Tilda-Katzen5    Tilda-Katzen6

Tilda-Katzen7     Tilda-Katzen8

 

Ich hoffe, euch hat dieser Beitrag im neuen Format gefallen.
Wenn ihr mögt, folgt meinem Blog gerne via RSS Beitrags-Feed (siehe rechte Blog-Spalte), um bei jedem neuen Beitrag via Email benachrichtigt zu werden und folgt mir auch gerne via Facebook, Instagram, Twitter & Pinterest, wo ihr ebenfalls über meine Aktivitäten auf dem Laufenden gehalten werdet :)

 

 
*Amazon Partner-Link

Filigrane Schneeflocken

Dieses Mal zeige ich euch, wie ihr aus leeren Klopapierrollen wunderschöne filigrane Schneeflocken zaubern könnt. Diese Anleitung ist so einfach, dass auch kleine Kinder mitmachen können :)

Was ihr braucht: 

leere Klopapierrollen oder Küchenrollen (pro Schneeflocke werden 3 Klopapierrollen oder 1 Küchenrolle benötigt)
eine Schere
einen Bleistift
ein Lineal
eine Heißklebepistole
Acrylfarbe + Pinsel (optional)
Pailletten, Strasssteine o.ä. zum Verzieren (optional)

Und so wird’s gemacht:

Zunächst muss die leere Klopapierrolle etwas flach gedrückt werden.
Dann legt ihr das Lineal an und zeichnet in 1-cm-Abständen kleine Markierungen ein.

Diese Markierungen verbindet ihr nun mit Hilfe von Lineal und Bleistift und schneidet mit der Schere entlang der eingezeichneten Linien.

Sobald ihr genügend Teile zusammen habt (pro Schneeflocke benötigt ihr 20 Stück), überlegt euch, ob ihr den Stern „naturbelassen“ haben wollt oder ob er einen Anstrich bekommen soll.
Bei Bedarf malt jetzt eure Teile sorgfältig mit Acrylfarbe an.
Tipp: erst alle Teile von außen, dann von innen anmalen (oder umgekehrt), dann weichen sie nicht so sehr durch (bis zum zweiten Anstrich ist die erste Schicht bereits getrocknet).

Nach dem Anmalen am besten noch 10-15 Minuten warten, bis wirklich alles komplett durchgetrocknet ist. In der Zwischenzeit könnt ihr schonmal eure Heißklebepistole anschließen.

Nun legt 5 Teile sternförmig zusammen, wie hier zu sehen. Schaut euch die Berührungspunkte genau an, denn hier müssen sie nun zusammengeklebt werden.

Schneeflocke_Klopapierrolle7

Habt ihr die Sternform geklebt, machen wir weiter mit den „Verästelungen“.
Diese beginnen mit 2 Teilen, die ihr wie hier zu sehen zusammenklebt.

Schneeflocke_Klopapierrolle8

Ein weiteres Teil wird nun in die untere Mitte geklebt.

Schneeflocke_Klopapierrolle9

Es werden insgesamt 5 dieser Gebilde benötigt.
Diese klebt ihr nun an die Spitzen eures Sterns, wie hier zu sehen.

Schneeflocke_Klopapierrolle10

Und fertig ist die wunderschöne Schneeflocke – das war doch wirklich super einfach, nicht wahr?

Schneeflocke_Klopapierrolle12

Wenn ihr es schlicht mögt, könnt ihr eure Schneeflocke jetzt so lassen.
Oder ihr verziert sie wie ich mit lauter kleinen Pailletten. Ich finde ja, dass die Pailletten den Schneeflocken erst ihren besonderen Zauber verleihen 😉

Wahlweise könnt ihr sie auch mit Strasssteinchen, Perlen oder kleinen Minibommeln verzieren oder ihr betupft die oberen Kanten mit etwas Klebstoff und bestreut sie mit Kunstschnee oder Glitter – wie immer sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt :)

Die Schneeflocken wirken nicht nur am Fenster oder an der Wand bezaubernd – ihr könnt sie auch als stilvollen Blickfang auf eure winterlich dekorierte Tafel legen :)

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbasteln und würde mich wie immer freuen, wenn ihr eure Fotos in den sozialen Netzwerken mit dem Hashtag #florientcottage markiert, damit ich sie finde :)

 

Origami-Sterne

Heute zeige ich euch, wie ihr aus Papier zauberhafte Origami-Sterne falten könnt und wie vielseitig man damit dekorieren kann :)

Wie immer könnt ihr die Farben ganz nach eurem Geschmack wählen.
Für einen Vintage-Look wirken z.B. alte, vergilbte Textseiten mit Schnörkelschrift sehr dekorativ. Entsprechende Motive zum Ausdrucken findet man im Internet.
Auch fertig gekauftes Motivpapier könnt ihr verwenden, solange es dünn ist (Karton ist nicht zum Origami-Falten geeignet).
Ich habe für meine Sterne normales Geschenkpapier verwendet, das ist günstig, nicht zu dick und hat eine schöne, leicht glänzende Oberfläche.
Die gefalteten Sterne sind übrigens 60% so groß wie das Ausgangspapier, d.h. ein Papierquadrat mit einer Seitenlänge von 10 cm ergibt einen Stern mit einem Durchmesser von 6 cm.

Was ihr braucht: 

ein quadratisches Stück Papier
eine Papierschere

Und so wird’s gemacht:

Zunächst falten wir das rechteckige Papier  einmal in der Mitte.

Origami-Sterne_1

Die untere linke Ecke wird nun an den oberen Rand gefaltet.

Wieder aufklappen, jetzt die obere linke Ecke an den unteren Rand falten und erneut wieder aufklappen.

Origami-Sterne_4

Nun wird die untere rechte Ecke zum X in der Mitte gefaltet.

Die obere Lage in der Mitte falten.

Nun falten wir die untere Seite nach oben, Seite an Seite mit der Falz des rechten Dreiecks (unten muss eine saubere Spitze entstehen).

Das Papier umdrehen und einmal wie abgebildet in der Mitte falten.

Origami-Sterne_11

Jetzt schneiden wir genau an der Kante der oberen Lage entlang.

Das Dreieck entfalten und nun haben wir ein symmetrisches Pentagon – unsere Ausgangsform für den Origami-Stern.

Origami-Sterne_15

Für die folgenden Schritte ist es wichtig, dass die schöne Seite unten liegt.
Zunächst müssen wir alle Punkte des Pentagons wie abgebildet mittig falten und wieder aufklappen.

Origami-Sterne_16

Den unteren Rand wie abgebildet nach oben klappen, sodass die Ecken genau auf den Falten liegen.

Wieder aufklappen und die gleiche Prozedur mit allen anderen 4 Seiten wiederholen, sodass ihr dieses sternartige Muster erhaltet:

Origami-Sterne_19

Jetzt knicken wir die linke Seite entlang der Linie, die wir gerade gefaltet haben, ein und klappen anschließend die untere Seite hoch, während wir an der linken Spitze ziehen. Die entstandene Spitze platt drücken.

Wieder entfalten, das Pentagon um 1/5 drehen und den gleichen Schritt mit allen 4 weiteren Ecken wiederholen. Wieder entfaltet sollte es nun so aussehen:

Origami-Sterne_22

Nun nehmen wir die Form in die Hand, kneifen die Ecken leicht zusammen und drücken sie in Richtung Mitte, sodass die Form wie von selbst zu einem Stern zusammenfällt.
Dieser Schritt erfordert etwas Fingerspitzengefühl, aber durch die bereits gefalteten Linien fügt sich der Stern nach einem kurzen Moment und etwas „Herummassieren“ wie von selbst zusammen.

Den Stern umdrehen und die rechte Ecke wie abgebildet zur Mittellinie hin falten.

Alle anderen 4 Zacken im Uhrzeigersinn auf gleiche Weise falten.
Der letzte Zacken muss wie abgebildet in die „Tasche“ des 1. Zackens geschoben werden.

Und das war’s auch schon. Unser erster Origami-Stern ist fertig :)

Origami-Sterne_30

Die Sterne eignen sich für viele Deko-Ideen.
Ihr könnt z.B. mit ein paar hübschen Perlen niedliche Deko-Anhänger daraus machen.
Ich habe die Perlen einfach auf ein Stück Nähgarn aufgefädelt, mit der Nähnadel durch die Mitte des Sterns und oben kurz vor der Spitze von vorne nach hinten wieder herausgestochen.

Was auch sehr gut ankam sind diese süßen Sterngirlanden, die ich auf gleiche Art und Weise aufgefädelt habe.
Damit die Sterne nicht hinunterrutschen habe ich unter jedem Stern mit der Heißklebepistole einen winzigen Punkt als Stopper geklebt.
Ich habe hierfür Sterne in unterschiedlichen Größen verwendet und sie in ungleichmäßigen Abständen angebracht, was meiner Meinung nach besonders dekorativ aussieht.

Hier noch ein Beispiel in der horizontalen Variante:

Sternengirlande

Auch Grußkarten könnt ihr mit Origami-Sternen schmücken. Das ist in der hier abgebildeten Größe allerdings echte Fitzelarbeit 😉
Den kleinsten Stern habe ich aus einem Quadrat von nur 4 cm Seitenlänge gefaltet.

Und warum nicht einfach mal ein paar Sterne an die Wand kleben?
Über der Couch im Wohnzimmer wirken sie sehr dekorativ und sind ein wahrer Blickfang für kahle Wände :)

Es gibt noch so viele weitere Verwendungsmöglichkeiten für Origami-Sterne, wie z.B. als Streudeko auf der gedeckten Tafel oder einem Dekoteller, auf einen selbstgebastelten Serviettenring aus Pappe geklebt, als Kunstwerk in einem 3D-Bilderrahmen, und, und, und…
Ich bin mir sicher, euch fallen noch viele weitere Dinge ein :)

Origami-Sterne_Streudeko

Ich würde mich freuen, eure Kunstwerke zu sehen. Postet eure Ergebnisse gerne bei Facebook oder Instagram und verlinkt sie mit dem Hashtag #florientcottage, damit ich sie finde :)

 

Reichhaltige Schoko-Körperbutter

Heute zeige ich euch, wie ihr mit wenigen Zutaten eure eigene Körperbutter herstellen könnt.
Diese Rezeptur ist sehr reichhaltig und ideal für trockene Haut. Aber nicht nur eure Haut freut sich über diese lecker schokoladig duftende Pflege – auch als Haarkur oder Badezusatz ist sie super geeignet!
Wie immer verlinke ich euch diverse Bezugsquellen direkt in der Zutatenliste. Falls ihr genau die gleichen Produkte verwenden möchtet wie ich, verlinke ich euch diese auch nochmal extra.

Was ihr braucht (ergibt 2 Gläser à 500 g):

Hinweis: Wenn ihr wollt, dass eure Körperbutter einen angenehm schokoladigen Duft hat, achtet bitte darauf, dass die Kakaobutter unraffiniert ist und verwendet nur raffinierte Sheabutter, denn diese hat normalerweise einen starken Eigengeruch, der sehr gewöhnungsbedürftig ist.

Und so wird’s gemacht:

Alle Zutaten bis auf das Duftöl im Wasserbad unter ständigem Rühren zum Schmelzen bringen, bis sich alle Komponenten vollständig aufgelöst haben.

Den Behälter vom Topf nehmen und etwas auskühlen lassen.
Wenn er nicht mehr allzu warm ist, für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Schoko-Koerperbutter3

Nun schlagen wir die Masse mit dem Handrührgerät so lange auf, bis sie eine sahnige Konsistenz angenommen hat. Wenn ihr möchtet, dass eure Körperbutter nicht nur nach Schokolade duftet, ist nun der richtige Zeitpunkt, das Duftöl unterzurühren.

Schoko-Koerperbutter5

Die sahning geschlagene Körperbutter in Gläser abfüllen – fertig!

Schoko-Koerperbutter6

Die Körperbutter ist ca. 6 Monate lang haltbar und äußerst ergiebig. Ich empfehle euch, sie im Kühlschrank aufzubewahren und nicht im Badezimmer, da sich die Masse bereits ab einer Raumtemperatur von 24 Grad Celsius verflüssigt.
Zum Eincremen entnehmt eine kleine Menge der festen Butter und lasst sie in euren Händen schmelzen. Mit diesem Öl könnt ihr nun euren Körper einreiben oder es als Kur in die Haarlängen kneten.
Auch als Leave-In für trockene Haarspitzen eignet es sich hervorragend! Ein paar Tropfen genügen.
Und für ein reichhaltig pflegendes Bad gebt einfach einen gehäuften Esslöffel der Butter in die heiße Badewanne.

Schoko-Koerperbutter7

Ich wünsche euch gutes Gelingen und viel Freude mit eurer selbstgemachten Körperbutter!
Ich würde mich freuen, wenn ihr eure Körperbutter-Fotos in den Sozialen Netzwerken mit dem Hashtag #florientcottage markiert, damit ich sie finde :)

Stoffeicheln

Heute möchte ich euch zeigen, wie ihr mit relativ wenig Aufwand eine ausgefallene Herbstdeko nähen könnt, bei der eure Gäste Augen machen werden :)

Das Schöne an selbstgemachter Deko ist, dass  man sie immer seinem eigenen Stil anpassen kann. Ich finde, es muss auch nicht immer alles orange, rot und braun sein, um herbstlich auszusehen. Um ehrlich zu sein, gefallen mir meine Lieblingsfarben (weiß, hellgrau + rosa) auch im Herbst besser als die typischen warmen Farben und sie passen auch viel besser zu meiner Einrichtung 😉

Was ihr braucht: (Bezugsquellen wurden verlinkt)

Und so wird’s gemacht:

Sucht euch ein paar Stoffreste heraus, die gut zusammen passen.
Zeichnet auf ein Stück festen Karton eine bauchige Eichelform wie auf dem Foto zu sehen (ca. 4 cm lang und 3,2 cm breit). Das obere Drittel der Seitenwände sollte gerade sein und im 90°-Winkel zur Abschlusskante verlaufen. Schneidet die Form sauber aus, dies ist unsere Schablone.
Ihr benötigt pro Eichel 2 Stoffstücke dieser Form. Zeichnet den Umriss nach und schneidet die Form mit der Stoffschere sauber aus.

Eichel-Tutorial1

Legt beide Hälften rechts auf rechts ordentlich übereinander (das bedeutet, dass bei einem gemusterten Stoff die schöne Seite innen und die „hässliche“ Seite außen sein muss). Heftet die Teile mit Stecknadeln oder Stoffclips ordentlich zusammen.

Eichel-Tutorial2

Nun wird die Form einmal rundherum genäht (mit einem Rand von ca. 3 mm), die obere Kante wird jedoch ausgespart, da wir die Form später noch füllen wollen (siehe Bild).
Ich wähle bei meiner Nähmaschine einen normalen Geradstich mit Stichlänge 2,5 bei einer Fadenspannung von 2. Vergesst nicht, Anfang und Ende zu „verriegeln“ (ein paar Millimeter zurück und wieder vorwärts nähen), damit die Eichel beim Ausstopfen nicht wieder aufreißt!
Ihr könnt die Eicheln natürlich auch von Hand nähen. Unter dem Google-Suchbegriff „Steppstich“ findet ihr einige Anleitungen, wie man eine saubere Naht auch per Hand hinbekommt.

Eichel-Tutorial3

Nun wird das Ganze einmal gewendet, sodass die schöne Seite außen ist und wir die Stoffeichel mit Füllwatte ausstopfen können. Ihr könnt zum Wenden einen Stift und zum Ausarbeiten der Spitze auch das Ende einer Schere zur Hilfe nehmen.

Eichel-Tutorial4

Nehmt nun etwas Füllwatte und stopft die Eichel damit aus. Hier ist uns der Stift wieder eine große Hilfe. Die Eichel sollte schön fest und rund sein, daher geizt nicht mit der Füllwatte.

Eichel-Tutorial5

Um die Eichel zu schließen müssen wir nun von Hand weiter nähen. Nehmt euch also die Nähnadel, ein kurzes Stück Faden, verknotet das Ende 2x und stecht ca. 4 mm unterhalb des Randes ein. Mit einem einfachen Heftstich einmal rundherum nähen.

Eichel-Tutorial6

Nun wird am Ende des Fadens langsam gezogen, bis die komplette Eichel  geschlossen ist.

Eichel-Tutorial7

Jetzt wird die Eichel zugenäht; dafür einfach die Nadel quer durchstechen…

Eichel-Tutorial8

…und in der gleichen Art und Weise mehrmals hin und her nähen, bis die Öffnung komplett geschlossen ist. Das Ende wieder verknoten…

Eichel-Tutorial9

…und fertig ist die Eichelform!
Diese klebt ihr nun mit einem Klecks Heißkleber ins Eichelhütchen. Ein paar Sekunden andrücken, bis der Kleber getrocknet ist und fertig ist eure erste Stoffeichel :)

Eichel-Tutorial10

Ich habe mir ganz viele Eicheln in meinen Lieblingsfarben genäht. Die gestreiften finde ich besonders niedlich. Und in silber wirken sie unglaublich edel! Alle zusammen ergeben eine schöne Mischung.
Süß sieht es übrigens aus, wenn man auch ein paar Zwillings-Eichelhütchen verwendet und sie mit 2 unterschiedlichen Eicheln bestückt.

Hier seht ihr noch ein Beispiel in braun und gold – nein, die sind nicht für mich 😀 :

Stoffeicheln_gold-braun

Ich hoffe, die Anleitung war verständlich und ihr versucht euch mal daran. Es macht wirklich Spaß!
Postet eure Ergebnisse gerne bei Facebook oder Instagram und verlinkt sie mit dem Hashtag #florientcottage, damit ich sie finde :)