Winterzauber – Impressionen aus meinem Heim

Hallo, ihr Lieben!

Zum Jahresende wollte ich euch nochmal mit einem etwas größeren Foto-Blogpost überraschen. Es sind auch einige Teile dabei, die ich in den letzten Wochen genäht habe.
Habt ganz viel Spaß beim Anschauen der Bilder. 😊
Wie immer schreibe ich natürlich jeweils dazu, was da Schönes zu sehen ist (ich weiß ja, dass ich manchmal eine ganz böse Anfixerin bin und ihr euch direkt auf die Suche machen wollt 😄).

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Den tapferen Zinnsoldaten habe ich Anfang Dezember genäht. Seine Gefährtin, die Ballerina, ist leider noch nicht fertig geworden und wird es dieses Jahr auch nicht mehr werden, weil ich keine Lust mehr habe. Nächstes Jahr wird er aber sicherlich nicht mehr so einsam dastehen. 😄
Das Schnittmuster findet ihr im Buch „Tildas märchenhafte Welt“* 🙂

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Die gemütliche Essecke im weiß-rot-grauen Greengate- & Tilda-Outfit hat mir diesen Winter besonders gut gefallen. 😍
Tischdecke, Geschirr & Blechdosen sind von Greengate, die Figuren habe ich alle nach verschiedenen Tilda-Büchern selbstgenäht.

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Den Rentier-Kopf habe ich letztes Jahr genäht und auch diesen Winter durfte er wieder den schönen Kranz schmücken. 😊

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Ich liebe es, wenn man nach Hause kommt und sich direkt wohl fühlt. 💕
Daher lege ich auch besonderen Wert auf heimelige Winterdeko im Eingangsbereich mit viel warmem Licht ✨ 🕯
Hier habe ich einige meiner geliebten Pfefferbeeren über dem Spiegel drapiert (abends leuchtet dazwischen noch eine zierliche Lichterkette mit winzigen Lämpchen).
Die niedlichen Porzellanhäuschen gab es im Winter 2015 bei Depot, ihr findet jedoch ähnliche hier bei Amazon*. 🙂
Den schönen Kerzenleuchter mit dem roten Rand gab es vor kurzem bei Ikea. 🕯
Da ich ein großer Yankee Candle Fan bin, darf des öfteren auch mal ein großer Housewarmer im Flur brennen. Von dort aus verteilt sich der Duft sehr schön in der ganzen Wohnung. 💕
Fireside Treats* ist momentan einer meiner absoluten Favoriten (wer süße Düfte mag, sollte ihn unbedingt einmal testen! Es riecht wirklich total lecker nach gerösteten Marshmallows 😍).

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Ein kleiner Einblick in mein Schlafzimmer: das zuckersüße Teelichthaus „Wintercottage“* und die kleinen Minihäuschen von PartyLite passen mit ihren zarten Pastellfarben einfach perfekt hier hinein. Sehen sie nicht traumhaft schön aus? 😍
Das zauberhafte Schaukelpferdchen ist von Action, den grauen Sattel & Zaumzeug habe ich rosa übergemalt. 😊
Und hier seht ihr auch schon einen weiteren, schon ziemlich weit heruntergebrannten Yankee-Candle-Favoriten von mir: Snowflake Cookie* – ein wirklich toller, femininer, karamellig-süßer Duft! ❄️ 💕
Das wunderschön verspielte Lid „Sugar Plum“ gibt es leider regulär nicht mehr zu kaufen, sonst hätte ich es euch gerne hier verlinkt. Ich finde, das ist mit Abstand das schönste Lid von Yankee Candle und ich hoffe sehr, dass sie etwas Ähnliches nochmal produzieren. 🙏
Für alle, die es vielleicht nicht wissen: das sogenannte „Lid“ ist der Aufsatz für die Kerze, damit sie besser „poolt“, d.h. das Wachs auf der Oberfläche sich komplett verflüssigt und die Kerze somit gleichmäßig und rückstandsfrei abbrennt. ☝️

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Auch Kevin das Rentier, das ich letztes Jahr genäht habe, darf derzeit wieder in meinem Schlafzimmer abhängen. 😄
Das Schnittmuster ist aus „Tildas Wintertraum“*.

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Den Ballett-Strumpf wollte ich schon lange mal machen und ich muss sagen: der Aufwand hat sich gelohnt. Sieht der nicht zuckersüß aus? 😍
Ich finde die Idee so grandios, und mal ganz ehrlich: viel zu schade, um ihn nur im Winter aufzuhängen! Ich werde ihn jedenfalls das ganze Jahr über für Kleinkram benutzen. 😊
Ich habe für den Strumpf sowohl Vorder- als auch Rückseite mit weichem Vlies gefüttert. Den Ballettschuh und die Bänder habe ich mit der Nähmaschine appliziert.
Habt ihr auch Lust, euch so einen niedlichen Ballerina-Strumpf zu nähen? Das Schnittmuster findet ihr in „Tildas märchenhafte Welt“* 🙂
Die Hakenleiste und das kleine Drahtherz sind übrigens von Impressionen (gekauft diesen Winter, also 2016).

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Und so sieht meine gedeckte Tafel diesen Winter aus.
Die große gemusterte Tischdecke muss dafür weichen, weil mir das mit dem bunt gemixten Greengate-Geschirr zu wild aussieht. Der Leinen-Tischläufer von H&M macht zusammen mit dem rot-grau gemusterten Geschirr eine sehr viel bessere Figur, wie ich finde. 👌 💕
Die Stoff-Flügel an den Stuhllehnen sind übrigens von Buttinette (ja, die habe ich ausnahmsweise mal nicht selbst genäht, weil sie wirklich sehr günstig waren 😄), leider ist das jedoch schon einige Jahre her, sie sind inzwischen ausverkauft. Aber auch dafür gibt es ein Schnittmuster, ihr findet es in „Tildas Winterwelt“*. 🙂

Ich hoffe, euch hat dieser Blog-Beitrag gefallen und ihr konntet einige Inspirationen für euch mitnehmen. 😊
Wenn ihr mögt, folgt mir auch gerne in den Sozialen Netzwerken (Facebook, Instagram & Co.), die Links findet ihr oben rechts auf dieser Seite.
Ich freue mich, von euch zu hören. 💕

 

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Tilda Bambi und die erste Vorfreunde auf den Winter

Hallo, ihr Lieben!

Heute kann ich euch wieder ein neues Tilda-Figürchen zeigen.
Dieses Mal ist es das entzückende Bambi aus „Tildas märchenhafte Welt“* geworden, an das ich mich schon so lange mal heranwagen wollte.
Ich finde es einfach nur putzig und es macht sich doch auch ganz hervorragend als Dekoobjekt auf dem Couchtisch, nicht wahr? ❤️

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Aber vor allem gefällt es mir als Blickfang auf der gedeckten Tafel – ist doch mal etwas Anderes als immer nur Kränze oder andere Gestecke.

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Das Bambi ist vielleicht nicht unbedingt für Nähanfänger geeignet, man sollte schon etwas Erfahrung mit dem Nähen von Figuren und speziell dem Ausstopfen dünner Gliedmaßen haben, damit es schön ebenmäßig wird.
Bei den Oberschenkeln passiert es auch leicht, dass sie zu massig werden. Mein Tipp: stopft die Unterschenkel schön fest aus, aber übertreibt es nicht im oberen Teil. Am besten ist es, die Oberschenkel am Schluss noch etwas flach zu drücken, damit es am Ende nicht zu sehr vom Körper absteht.

Für das Geweih musste ich etwas länger suchen. Letztendlich bin ich an einer Hecke fündig geworden, die schöne Verästelungen in genau der benötigten Größe hatte. Selbstverständlich habe ich vorher gefragt, ob ich sie ein wenig beschneiden durfte. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle für die freundliche Spende. 😀

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Ich überlege, ob ich noch ein zweites Bambi in klein und dieses Mal ohne Geweih mache (Bambi als Rehkitz sozusagen). Mal sehen, es stehen ja noch einige andere Figuren auf meiner To-Sew-Liste 😉

Ihr seht schon, dass es dieses Jahr wieder etwas farbenfroher bei mir zugeht. Eigentlich hatte ich dem Rot bereits abgeschworen. Es war mir einfach zu viel und ich mag ja eigentlich eher zarte Farben. Aber mit den Grundfarben weiß und grau und das Rot nur als Muster und kleine Akzente hier und da finde ich es doch unglaublich schön und sehr gemütlich in der kalten Jahreszeit.

Dieser Winter soll ja angeblich besonders lang und kalt werden. Und wisst ihr was? Ich freue mich schon auf die kurzen Tage, die gemütlichen Kuschel-Abende auf der Couch bei Kerzenschein mit schwarzem Gewürztee mit Milch und leckerem Apfel-Spekulatius-Tiramisu und die endlos langen Nächte an der Nähmaschine. ☕️ ✨ ✂️
It’s the most wonderful time of the year ❄️ ❤️ ⛄️

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Ich hoffe, ihr seid schon gespannt auf weitere winterliche Posts meinerseits. Es wird demnächst wieder einiges auf meinem Blog zu sehen geben.
Bis dahin wünsche ich euch alles Gute und viel Spaß mit den Bildern und evtl. beim Nachnähen. :)

 

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Frau Pfeffertopf

Hallo zusammen! 🙋

Die Zeit rast momentan, es ist schon wieder so lange her seit meinem letzten Blogbeitrag.
Ich bin noch immer von den Tildafiguren angetan (von denen demnächst mit Sicherheit noch viele folgen werden 😃), daher handelt mein heutiger Blogbeitrag von einer Gestalt, die ich schon seit längerer Zeit unbedingt nähen wollte. Seitdem ich sie im Buch „Tildas märchenhafte Welt“* entdeckt und in letzter Zeit auch bei vielen meiner Facebook- und Instagramfreundinnen gesehen habe, hat sie es mir einfach angetan, die liebe Frau Pfeffertopf – oder auch „Tassentrulla“, wie sie jemand sehr passend nannte. 😄

Frau Pfeffertopf ist eine Gestalt aus einem norwegischen Märchen, die jedes Mal, wenn ihr Mann das Haus verlässt, auf die Größe eines Teelöffels schrumpft – daher auch der erschrockene Gesichtsausdruck! 😧

Ich habe mir gleich vier „Tassentrullas“ genäht. Eine in Originalgröße nach dem Schnittmuster aus dem Buch und drei in einer Größe von 160%, damit sie genau in die Lattecups von Greengate passen.

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Die kleine hat einen Durchmesser von ca. 5 cm. Sie ist also wirklich sehr winzig und passt nur in ganz kleine Mokka- oder Puppentassen von 5 cm Durchmesser – oder in einen Eierbecher. Selbst für den Mini Latte Cup von Greengate (6 cm Durchmesser) ist sie etwas zu schmal. Ich habe meiner Mini-Tassentrulla daher 2 Haargummis übergezogen, damit sie etwas besser hinein passt. Wenn ihr sie genau passend für einen Mini Latte Cup nähen wollt, müsst ihr das Schnittmuster aus dem Buch in einer Größe von 120% ausdrucken.

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Wie ich so bin, musste natürlich wieder alles farblich genau auf meine Lieblings-Latte-Cups abgestimmt sein. 😄
Da meine absolute Lieblingsserie derzeit „Marie“ ist, habe ich das Kleid der strohblonden Trullas aus Resten des Geschirrtuchs „Sonja pale pink“ genäht, aus dem ich neulich bereits eine Kissenhülle gezaubert habe. Das Muster ist schön dezent und passt daher auch zu vielen anderen Serien von Greengate 😊

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Die dunkelhaarige Trulla hat von mir ein hellblaues Kleid aus meinem Lieblings-Rosenstoff von Buttinette bekommen.

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Da ich noch Puppenwolle in rotblond hatte, fand ich ein grünes Kleid für die Dritte im Bunde sehr passend. Der zart gemusterte Karostoff stammt ebenfalls von Buttinette und passt farblich perfekt zur Serie „Spot green“ – ich habe Madame hier jedoch in einen Latte Cup der Serie „Simone white“ gesteckt, damit nicht alles langweilig Ton in Ton ist. 😏

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Ich finde die Püppchen einfach bezaubernd. 😊
Mit ihnen sieht es nicht so kahl im Geschirrschrank oder auf dem Tellerregal aus und gleichzeitig sind sie auch ein prima Staubschutz für die Latte Cups – äußerst praktisch. 😉

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Blogpost vielleicht ein wenig inspirieren, euch eine eigene Tassentrulla zu nähen. Es macht wirklich Spaß und ist nicht so anstrengend wie eine komplette Tildapuppe. Ihr könnt also an diesem Schnittmuster sehr gut üben, bevor es ans große Meisterwerk geht. 😁

 

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Greengate-Kissenhüllen für unter 10 €

Huhu, ihr Lieben

Ich hoffe, euch macht das Wetter nicht allzu sehr zu schaffen. So wirklich sommerlich ist es dieses Jahr nicht gerade.
Umso mehr freue ich mich über die diesjährige Frühjahrs-/Sommerkollektion von Greengate. „Marie“ hat es mir ganz besonders angetan. Ich bin froh, dass es diese Serie nun auch in den Herbst-/Winterkatalog geschafft hat, sodass man sich noch genügend Zeit zum Sparen lassen kann 😀
Apropos sparen: die Greengate-Kissenhüllen sind mit fast 40 € ja nicht gerade ein Schnäppchen. Deshalb möchte ich euch heute zeigen, wie ihr aus Küchentextilien von Greengate ganz einfach eure eigenen Kissenhüllen nähen könnt und dabei richtig viel Geld spart. Denn die Materialkosten belaufen sich pro Kissenhülle auf weniger als 10 €! 🙌

Was ihr braucht:

ein Geschirrtuch (für eine 50x50cm-Hülle)
oder eine Stoffserviette (für eine 40x40cm-Hülle)
günstigen unifarbenen Baumwollstoff für die Rückseite – ich habe einen dünnen, ecrufarbenen Baumwollstoff von Ikea für 4 € pro Meter verwendet
evtl. eine Paspelborte zur Verzierung (für die 50x50cm-Variante) – meine stammt von Buttinette
eine Nähmaschine* + farblich passendes Garn*
einen Bleistift*
ein Lineal, Maßband o.ä. (ich verwende ein langes Patchworklineal*)
eine Stoffschere*
Stecknadeln*
evtl. Stoffklammern* (können durch Stecknadeln ersetzt werden)

Für dieses Tutorial habe ich das Geschirrtuch „Sonja pale pink“ und die Stoffserviette „Marie pale blue“ verwendet. Ihr findet alles bei eurem Greengate-Dealer 😉

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Aus den Geschirrtüchern lassen sich Kissenhüllen in 50×50 cm nähen, die Stoffservietten sind perfekt für Kissenhüllen in 40×40 cm Größe. Das Schöne an den Stoffservietten ist, dass sie bereits einen feinen Spitzenrand haben. Das bedeutet jedoch auch, dass die Arbeitsschritte bei beiden Modellen unterschiedlich sind. Dazu jedoch später mehr.

Und so wird’s gemacht:

Wir fangen mit unserer Kissenhülle in 50×50 cm an.
Das Geschirrtuch wird zunächst ausgemessen, damit wir wissen, wo unsere Nähte sitzen müssen.

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Wir haben hier eine Breite von ca. 53 cm. Das bedeutet, die Nähte der Längsseiten müssen 1,5 cm vom Rand nach innen gemessen verlaufen, damit wir auf eine Breite von 50 cm kommen.

Die Kissenhülle soll einen Hotelverschluss bekommen. Ich möchte, dass die untere Stofflage zu einem Drittel herausschaut.
Daher müssen nun aus dem unifarbenen Baumwollstoff 2 Streifen von 37,5 x 54 cm zugeschnitten werden (je 2 cm Überschuss werden pro Rand benötigt, da ich mir das Versäubern sparen und den Rand einfach 2x umklappen möchte. Dazu kommen wir gleich noch).

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Nun muss das Geschirrtuch erst einmal auf ein quadratisches Maß gebracht werden, damit wir damit arbeiten können.
Dazu messe ich kurz aus, wo es abgeschnitten werden muss, markiere den Punkt mit einem Bleistift und setze 2 cm darunter eine weitere Markierung für den doppelt eingeschlagenen Rand.
Das Gleiche auf der anderen Seite wiederholen, die Striche miteinander verbinden und an der oberen Linie entlang schneiden.

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Den Rand 1 cm breit einklappen und noch einmal umklappen (bis zur markierten Linie). Alles ordentlich mit Klammern oder Stecknadeln fixieren und zusammen nähen.

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Nun müssen wir noch unsere Stoffstreifen für die Rückseite umnähen.
Hier an einer Längsseite einen 1 cm breiten Rand falten und ein weiteres Mal umschlagen.
Ich hebe vor dem zweiten Umschlagen immer den Rand leicht an, lasse die Klammern nach vorne umkippen und arbeite mich dann Klammer für Klammer den Rand entlang. So wird alles schön gleichmäßig.

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Den Rand festnähen und das Gleiche bei dem anderen Stoff wiederholen.
Hinweis: Wir brauchen nur jeweils eine Längsseite von beiden Stoffstreifen umzunähen (dies wird später der Eingriff des Hotelverschlusses werden), die restlichen Seiten werden später beim Annähen der Vorderseite vernäht!

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Nun legen wir unsere Vorderseite mit der bedruckten Seite nach oben und bringen die beiden Stoffstreifen für die Rückseite auf Position, um zu sehen, ob alles schön symmetrisch ist. Da ich die Hülle mit rosafarbener Paspelborte einfassen möchte, lege ich sie mir bereits zur Seite.

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Die Ränder nun alle der Reihe nach wie bereits oben gezeigt 2x umklappen und sauber mit Stoffklammern oder Stecknadeln fixieren.
Die Stoffstreifen müssen nun so angeordnet werden, dass die obere Lage die untere überlappt und beide absolut symmetrisch auf der Vorderseite liegen.

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Die Paspelborte – falls gewünscht – nun ebenfalls feststecken. Da sie nach außen sichtbar sein soll, muss sie natürlich hier nach innen unter den Stoff gelegt werden, weil wir die Kissenhülle später noch auf rechts wenden.
Beachtet, dass die Position der Borte genau stimmen muss. Die Naht wird gleich ziemlich knapp am Rand genäht.
Ich lasse die Enden der Borte an einer unteren Ecke einfach im 90-Grad-Winkel zueinander enden, ohne mich abzumühen, sie genau miteinander zu verbinden, da das Kissen eh  mit der Unterseite auf dem Sofa steht und man es daher nicht sieht.

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Nun, da alles festgesteckt ist, müssen wir vor dem Zusammennähen das Geschirrtuch mit der Rückseite verbinden. Die Klammern sind zu kurz dafür, deshalb nehme ich hier Stecknadeln zur Hilfe.

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Dies sind nun unsere letzten Arbeitsschritte. Wir nähen die Kissenhülle sauber zusammen und schneiden anschließend die Ecken gerade ab (ein paar Millimeter zur Naht frei lassen, damit sie nicht aufgeht).

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Nun kann die fertige Hülle gewendet werden.
Das sieht doch richtig super aus mit der Paspelborte, oder nicht? Man könnte sie für gekauft halten 😁

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Wer jetzt noch Lust hat, kann sich nun der zweiten Kissenhülle widmen 😜
Ich habe extra mit der größeren Hülle angefangen, weil die Hüllen aus den Stoffservietten etwas schwieriger zu nähen sind. Ihr werdet gleich erfahren, warum.

Die Arbeitsschritte zur Vorbereitung der Stoffstreifen für die Rückseite sind genau gleich, daher spare ich mir hier eine Wiederholung.
Nur die Maße sind eben anders. Für die kleinen Hüllen müssen wir 2 Stoffstreifen von je 30 x 44 cm zuschneiden.
Wie oben beschrieben je eine Längsseite umnähen und die restlichen Seiten umklappen und feststecken.
Da wir die schöne Spitzenborte außen haben möchten, müssen wir jedoch dieses Mal die bedruckte Seite der Stoffserviette nach unten legen. Die Kissenhülle wird also nicht gewendet.
Nun kommt der knifflige Teil: die Servietten sind nämlich nicht symmetrisch, das werdet ihr beim Auflegen der Stoffe für die Rückseite merken.
Wir müssen nun die Ränder alle angleichen. Dafür kann man einfach die Klammern lösen und etwas an den eingeschlagenen Seiten zupfen und ein paar Millimeter herausziehen, wo mehr benötigt wird oder man klappt noch ein paar Millimeter mehr um. Es dauert eine Weile, bis alles passt, aber es lohnt sich, hier ganz penibel zu arbeiten.
Von den leichten Asymmetrien der Vorderseite sieht man auch nichts mehr, sobald das Kissen drin steckt.
Achtet beim Feststecken der Rückseite auch darauf, dass der Stoff vor dem Teil des Spitzenrandes, der den Stoffrand überragt, endet.

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Wenn alles sitzt, können wir nun die Stoffteile sorgfältig rundherum zusammennähen.

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Und fertig ist unsere wunderschöne Kissenhülle mit Spitzenrand 👌

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Ich hoffe, dass diese Nähanleitung für die Nähanfänger unter euch verständlich war. Die Profis unter euch brauchen sich sicherlich nur 1-2 Bilder zur Inspiration anzuschauen und können sofort loslegen.

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Mit unseren wunderschönen neuen Kissenhüllen holen wir uns den Sommer nun ganz einfach ins Wohnzimmer 😍
Da ist es doch nur noch halb so schlimm, wenn es draußen die ganze Zeit regnet 😌

Ich würde mich sehr freuen, eure Werke betrachten zu dürfen.
Falls ihr also eure Kissenhüllen nach meiner Anleitung genäht habt und Fotos davon auf den sozialen Netzwerken hochladet, würde ich mich freuen, wenn ihr euren Beitrag mit dem Hashtag #florientcottage verseht, damit ich es finde 😊

 

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