Winterzauber – Impressionen aus meinem Heim

Hallo, ihr Lieben!

Zum Jahresende wollte ich euch nochmal mit einem etwas größeren Foto-Blogpost überraschen. Es sind auch einige Teile dabei, die ich in den letzten Wochen genäht habe.
Habt ganz viel Spaß beim Anschauen der Bilder. 😊
Wie immer schreibe ich natürlich jeweils dazu, was da Schönes zu sehen ist (ich weiß ja, dass ich manchmal eine ganz böse Anfixerin bin und ihr euch direkt auf die Suche machen wollt 😄).

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Den tapferen Zinnsoldaten habe ich Anfang Dezember genäht. Seine Gefährtin, die Ballerina, ist leider noch nicht fertig geworden und wird es dieses Jahr auch nicht mehr werden, weil ich keine Lust mehr habe. Nächstes Jahr wird er aber sicherlich nicht mehr so einsam dastehen. 😄
Das Schnittmuster findet ihr im Buch „Tildas märchenhafte Welt“* 🙂

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Die gemütliche Essecke im weiß-rot-grauen Greengate- & Tilda-Outfit hat mir diesen Winter besonders gut gefallen. 😍
Tischdecke, Geschirr & Blechdosen sind von Greengate, die Figuren habe ich alle nach verschiedenen Tilda-Büchern selbstgenäht.

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Den Rentier-Kopf habe ich letztes Jahr genäht und auch diesen Winter durfte er wieder den schönen Kranz schmücken. 😊

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Ich liebe es, wenn man nach Hause kommt und sich direkt wohl fühlt. 💕
Daher lege ich auch besonderen Wert auf heimelige Winterdeko im Eingangsbereich mit viel warmem Licht ✨ 🕯
Hier habe ich einige meiner geliebten Pfefferbeeren über dem Spiegel drapiert (abends leuchtet dazwischen noch eine zierliche Lichterkette mit winzigen Lämpchen).
Die niedlichen Porzellanhäuschen gab es im Winter 2015 bei Depot, ihr findet jedoch ähnliche hier bei Amazon*. 🙂
Den schönen Kerzenleuchter mit dem roten Rand gab es vor kurzem bei Ikea. 🕯
Da ich ein großer Yankee Candle Fan bin, darf des öfteren auch mal ein großer Housewarmer im Flur brennen. Von dort aus verteilt sich der Duft sehr schön in der ganzen Wohnung. 💕
Fireside Treats* ist momentan einer meiner absoluten Favoriten (wer süße Düfte mag, sollte ihn unbedingt einmal testen! Es riecht wirklich total lecker nach gerösteten Marshmallows 😍).

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Ein kleiner Einblick in mein Schlafzimmer: das zuckersüße Teelichthaus „Wintercottage“* und die kleinen Minihäuschen von PartyLite passen mit ihren zarten Pastellfarben einfach perfekt hier hinein. Sehen sie nicht traumhaft schön aus? 😍
Das zauberhafte Schaukelpferdchen ist von Action, den grauen Sattel & Zaumzeug habe ich rosa übergemalt. 😊
Und hier seht ihr auch schon einen weiteren, schon ziemlich weit heruntergebrannten Yankee-Candle-Favoriten von mir: Snowflake Cookie* – ein wirklich toller, femininer, karamellig-süßer Duft! ❄️ 💕
Das wunderschön verspielte Lid „Sugar Plum“ gibt es leider regulär nicht mehr zu kaufen, sonst hätte ich es euch gerne hier verlinkt. Ich finde, das ist mit Abstand das schönste Lid von Yankee Candle und ich hoffe sehr, dass sie etwas Ähnliches nochmal produzieren. 🙏
Für alle, die es vielleicht nicht wissen: das sogenannte „Lid“ ist der Aufsatz für die Kerze, damit sie besser „poolt“, d.h. das Wachs auf der Oberfläche sich komplett verflüssigt und die Kerze somit gleichmäßig und rückstandsfrei abbrennt. ☝️

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Auch Kevin das Rentier, das ich letztes Jahr genäht habe, darf derzeit wieder in meinem Schlafzimmer abhängen. 😄
Das Schnittmuster ist aus „Tildas Wintertraum“*.

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Den Ballett-Strumpf wollte ich schon lange mal machen und ich muss sagen: der Aufwand hat sich gelohnt. Sieht der nicht zuckersüß aus? 😍
Ich finde die Idee so grandios, und mal ganz ehrlich: viel zu schade, um ihn nur im Winter aufzuhängen! Ich werde ihn jedenfalls das ganze Jahr über für Kleinkram benutzen. 😊
Ich habe für den Strumpf sowohl Vorder- als auch Rückseite mit weichem Vlies gefüttert. Den Ballettschuh und die Bänder habe ich mit der Nähmaschine appliziert.
Habt ihr auch Lust, euch so einen niedlichen Ballerina-Strumpf zu nähen? Das Schnittmuster findet ihr in „Tildas märchenhafte Welt“* 🙂
Die Hakenleiste und das kleine Drahtherz sind übrigens von Impressionen (gekauft diesen Winter, also 2016).

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Und so sieht meine gedeckte Tafel diesen Winter aus.
Die große gemusterte Tischdecke muss dafür weichen, weil mir das mit dem bunt gemixten Greengate-Geschirr zu wild aussieht. Der Leinen-Tischläufer von H&M macht zusammen mit dem rot-grau gemusterten Geschirr eine sehr viel bessere Figur, wie ich finde. 👌 💕
Die Stoff-Flügel an den Stuhllehnen sind übrigens von Buttinette (ja, die habe ich ausnahmsweise mal nicht selbst genäht, weil sie wirklich sehr günstig waren 😄), leider ist das jedoch schon einige Jahre her, sie sind inzwischen ausverkauft. Aber auch dafür gibt es ein Schnittmuster, ihr findet es in „Tildas Winterwelt“*. 🙂

Ich hoffe, euch hat dieser Blog-Beitrag gefallen und ihr konntet einige Inspirationen für euch mitnehmen. 😊
Wenn ihr mögt, folgt mir auch gerne in den Sozialen Netzwerken (Facebook, Instagram & Co.), die Links findet ihr oben rechts auf dieser Seite.
Ich freue mich, von euch zu hören. 💕

 

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Tilda Bambi und die erste Vorfreunde auf den Winter

Hallo, ihr Lieben!

Heute kann ich euch wieder ein neues Tilda-Figürchen zeigen.
Dieses Mal ist es das entzückende Bambi aus „Tildas märchenhafte Welt“* geworden, an das ich mich schon so lange mal heranwagen wollte.
Ich finde es einfach nur putzig und es macht sich doch auch ganz hervorragend als Dekoobjekt auf dem Couchtisch, nicht wahr? ❤️

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Aber vor allem gefällt es mir als Blickfang auf der gedeckten Tafel – ist doch mal etwas Anderes als immer nur Kränze oder andere Gestecke.

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Das Bambi ist vielleicht nicht unbedingt für Nähanfänger geeignet, man sollte schon etwas Erfahrung mit dem Nähen von Figuren und speziell dem Ausstopfen dünner Gliedmaßen haben, damit es schön ebenmäßig wird.
Bei den Oberschenkeln passiert es auch leicht, dass sie zu massig werden. Mein Tipp: stopft die Unterschenkel schön fest aus, aber übertreibt es nicht im oberen Teil. Am besten ist es, die Oberschenkel am Schluss noch etwas flach zu drücken, damit es am Ende nicht zu sehr vom Körper absteht.

Für das Geweih musste ich etwas länger suchen. Letztendlich bin ich an einer Hecke fündig geworden, die schöne Verästelungen in genau der benötigten Größe hatte. Selbstverständlich habe ich vorher gefragt, ob ich sie ein wenig beschneiden durfte. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle für die freundliche Spende. 😀

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Ich überlege, ob ich noch ein zweites Bambi in klein und dieses Mal ohne Geweih mache (Bambi als Rehkitz sozusagen). Mal sehen, es stehen ja noch einige andere Figuren auf meiner To-Sew-Liste 😉

Ihr seht schon, dass es dieses Jahr wieder etwas farbenfroher bei mir zugeht. Eigentlich hatte ich dem Rot bereits abgeschworen. Es war mir einfach zu viel und ich mag ja eigentlich eher zarte Farben. Aber mit den Grundfarben weiß und grau und das Rot nur als Muster und kleine Akzente hier und da finde ich es doch unglaublich schön und sehr gemütlich in der kalten Jahreszeit.

Dieser Winter soll ja angeblich besonders lang und kalt werden. Und wisst ihr was? Ich freue mich schon auf die kurzen Tage, die gemütlichen Kuschel-Abende auf der Couch bei Kerzenschein mit schwarzem Gewürztee mit Milch und leckerem Apfel-Spekulatius-Tiramisu und die endlos langen Nächte an der Nähmaschine. ☕️ ✨ ✂️
It’s the most wonderful time of the year ❄️ ❤️ ⛄️

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Ich hoffe, ihr seid schon gespannt auf weitere winterliche Posts meinerseits. Es wird demnächst wieder einiges auf meinem Blog zu sehen geben.
Bis dahin wünsche ich euch alles Gute und viel Spaß mit den Bildern und evtl. beim Nachnähen. :)

 

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Frau Pfeffertopf

Hallo zusammen! 🙋

Die Zeit rast momentan, es ist schon wieder so lange her seit meinem letzten Blogbeitrag.
Ich bin noch immer von den Tildafiguren angetan (von denen demnächst mit Sicherheit noch viele folgen werden 😃), daher handelt mein heutiger Blogbeitrag von einer Gestalt, die ich schon seit längerer Zeit unbedingt nähen wollte. Seitdem ich sie im Buch „Tildas märchenhafte Welt“* entdeckt und in letzter Zeit auch bei vielen meiner Facebook- und Instagramfreundinnen gesehen habe, hat sie es mir einfach angetan, die liebe Frau Pfeffertopf – oder auch „Tassentrulla“, wie sie jemand sehr passend nannte. 😄

Frau Pfeffertopf ist eine Gestalt aus einem norwegischen Märchen, die jedes Mal, wenn ihr Mann das Haus verlässt, auf die Größe eines Teelöffels schrumpft – daher auch der erschrockene Gesichtsausdruck! 😧

Ich habe mir gleich vier „Tassentrullas“ genäht. Eine in Originalgröße nach dem Schnittmuster aus dem Buch und drei in einer Größe von 160%, damit sie genau in die Lattecups von Greengate passen.

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Die kleine hat einen Durchmesser von ca. 5 cm. Sie ist also wirklich sehr winzig und passt nur in ganz kleine Mokka- oder Puppentassen von 5 cm Durchmesser – oder in einen Eierbecher. Selbst für den Mini Latte Cup von Greengate (6 cm Durchmesser) ist sie etwas zu schmal. Ich habe meiner Mini-Tassentrulla daher 2 Haargummis übergezogen, damit sie etwas besser hinein passt. Wenn ihr sie genau passend für einen Mini Latte Cup nähen wollt, müsst ihr das Schnittmuster aus dem Buch in einer Größe von 120% ausdrucken.

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Wie ich so bin, musste natürlich wieder alles farblich genau auf meine Lieblings-Latte-Cups abgestimmt sein. 😄
Da meine absolute Lieblingsserie derzeit „Marie“ ist, habe ich das Kleid der strohblonden Trullas aus Resten des Geschirrtuchs „Sonja pale pink“ genäht, aus dem ich neulich bereits eine Kissenhülle gezaubert habe. Das Muster ist schön dezent und passt daher auch zu vielen anderen Serien von Greengate 😊

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Die dunkelhaarige Trulla hat von mir ein hellblaues Kleid aus meinem Lieblings-Rosenstoff von Buttinette bekommen.

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Da ich noch Puppenwolle in rotblond hatte, fand ich ein grünes Kleid für die Dritte im Bunde sehr passend. Der zart gemusterte Karostoff stammt ebenfalls von Buttinette und passt farblich perfekt zur Serie „Spot green“ – ich habe Madame hier jedoch in einen Latte Cup der Serie „Simone white“ gesteckt, damit nicht alles langweilig Ton in Ton ist. 😏

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Ich finde die Püppchen einfach bezaubernd. 😊
Mit ihnen sieht es nicht so kahl im Geschirrschrank oder auf dem Tellerregal aus und gleichzeitig sind sie auch ein prima Staubschutz für die Latte Cups – äußerst praktisch. 😉

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Blogpost vielleicht ein wenig inspirieren, euch eine eigene Tassentrulla zu nähen. Es macht wirklich Spaß und ist nicht so anstrengend wie eine komplette Tildapuppe. Ihr könnt also an diesem Schnittmuster sehr gut üben, bevor es ans große Meisterwerk geht. 😁

 

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Greengate-Kissenhüllen für unter 10 €

Huhu, ihr Lieben

Ich hoffe, euch macht das Wetter nicht allzu sehr zu schaffen. So wirklich sommerlich ist es dieses Jahr nicht gerade.
Umso mehr freue ich mich über die diesjährige Frühjahrs-/Sommerkollektion von Greengate. „Marie“ hat es mir ganz besonders angetan. Ich bin froh, dass es diese Serie nun auch in den Herbst-/Winterkatalog geschafft hat, sodass man sich noch genügend Zeit zum Sparen lassen kann 😀
Apropos sparen: die Greengate-Kissenhüllen sind mit fast 40 € ja nicht gerade ein Schnäppchen. Deshalb möchte ich euch heute zeigen, wie ihr aus Küchentextilien von Greengate ganz einfach eure eigenen Kissenhüllen nähen könnt und dabei richtig viel Geld spart. Denn die Materialkosten belaufen sich pro Kissenhülle auf weniger als 10 €! 🙌

Was ihr braucht:

ein Geschirrtuch (für eine 50x50cm-Hülle)
oder eine Stoffserviette (für eine 40x40cm-Hülle)
günstigen unifarbenen Baumwollstoff für die Rückseite – ich habe einen dünnen, ecrufarbenen Baumwollstoff von Ikea für 4 € pro Meter verwendet
evtl. eine Paspelborte zur Verzierung (für die 50x50cm-Variante) – meine stammt von Buttinette
eine Nähmaschine* + farblich passendes Garn*
einen Bleistift*
ein Lineal, Maßband o.ä. (ich verwende ein langes Patchworklineal*)
eine Stoffschere*
Stecknadeln*
evtl. Stoffklammern* (können durch Stecknadeln ersetzt werden)

Für dieses Tutorial habe ich das Geschirrtuch „Sonja pale pink“ und die Stoffserviette „Marie pale blue“ verwendet. Ihr findet alles bei eurem Greengate-Dealer 😉

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Aus den Geschirrtüchern lassen sich Kissenhüllen in 50×50 cm nähen, die Stoffservietten sind perfekt für Kissenhüllen in 40×40 cm Größe. Das Schöne an den Stoffservietten ist, dass sie bereits einen feinen Spitzenrand haben. Das bedeutet jedoch auch, dass die Arbeitsschritte bei beiden Modellen unterschiedlich sind. Dazu jedoch später mehr.

Und so wird’s gemacht:

Wir fangen mit unserer Kissenhülle in 50×50 cm an.
Das Geschirrtuch wird zunächst ausgemessen, damit wir wissen, wo unsere Nähte sitzen müssen.

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Wir haben hier eine Breite von ca. 53 cm. Das bedeutet, die Nähte der Längsseiten müssen 1,5 cm vom Rand nach innen gemessen verlaufen, damit wir auf eine Breite von 50 cm kommen.

Die Kissenhülle soll einen Hotelverschluss bekommen. Ich möchte, dass die untere Stofflage zu einem Drittel herausschaut.
Daher müssen nun aus dem unifarbenen Baumwollstoff 2 Streifen von 37,5 x 54 cm zugeschnitten werden (je 2 cm Überschuss werden pro Rand benötigt, da ich mir das Versäubern sparen und den Rand einfach 2x umklappen möchte. Dazu kommen wir gleich noch).

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Nun muss das Geschirrtuch erst einmal auf ein quadratisches Maß gebracht werden, damit wir damit arbeiten können.
Dazu messe ich kurz aus, wo es abgeschnitten werden muss, markiere den Punkt mit einem Bleistift und setze 2 cm darunter eine weitere Markierung für den doppelt eingeschlagenen Rand.
Das Gleiche auf der anderen Seite wiederholen, die Striche miteinander verbinden und an der oberen Linie entlang schneiden.

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Den Rand 1 cm breit einklappen und noch einmal umklappen (bis zur markierten Linie). Alles ordentlich mit Klammern oder Stecknadeln fixieren und zusammen nähen.

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Nun müssen wir noch unsere Stoffstreifen für die Rückseite umnähen.
Hier an einer Längsseite einen 1 cm breiten Rand falten und ein weiteres Mal umschlagen.
Ich hebe vor dem zweiten Umschlagen immer den Rand leicht an, lasse die Klammern nach vorne umkippen und arbeite mich dann Klammer für Klammer den Rand entlang. So wird alles schön gleichmäßig.

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Den Rand festnähen und das Gleiche bei dem anderen Stoff wiederholen.
Hinweis: Wir brauchen nur jeweils eine Längsseite von beiden Stoffstreifen umzunähen (dies wird später der Eingriff des Hotelverschlusses werden), die restlichen Seiten werden später beim Annähen der Vorderseite vernäht!

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Nun legen wir unsere Vorderseite mit der bedruckten Seite nach oben und bringen die beiden Stoffstreifen für die Rückseite auf Position, um zu sehen, ob alles schön symmetrisch ist. Da ich die Hülle mit rosafarbener Paspelborte einfassen möchte, lege ich sie mir bereits zur Seite.

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Die Ränder nun alle der Reihe nach wie bereits oben gezeigt 2x umklappen und sauber mit Stoffklammern oder Stecknadeln fixieren.
Die Stoffstreifen müssen nun so angeordnet werden, dass die obere Lage die untere überlappt und beide absolut symmetrisch auf der Vorderseite liegen.

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Die Paspelborte – falls gewünscht – nun ebenfalls feststecken. Da sie nach außen sichtbar sein soll, muss sie natürlich hier nach innen unter den Stoff gelegt werden, weil wir die Kissenhülle später noch auf rechts wenden.
Beachtet, dass die Position der Borte genau stimmen muss. Die Naht wird gleich ziemlich knapp am Rand genäht.
Ich lasse die Enden der Borte an einer unteren Ecke einfach im 90-Grad-Winkel zueinander enden, ohne mich abzumühen, sie genau miteinander zu verbinden, da das Kissen eh  mit der Unterseite auf dem Sofa steht und man es daher nicht sieht.

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Nun, da alles festgesteckt ist, müssen wir vor dem Zusammennähen das Geschirrtuch mit der Rückseite verbinden. Die Klammern sind zu kurz dafür, deshalb nehme ich hier Stecknadeln zur Hilfe.

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Dies sind nun unsere letzten Arbeitsschritte. Wir nähen die Kissenhülle sauber zusammen und schneiden anschließend die Ecken gerade ab (ein paar Millimeter zur Naht frei lassen, damit sie nicht aufgeht).

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Nun kann die fertige Hülle gewendet werden.
Das sieht doch richtig super aus mit der Paspelborte, oder nicht? Man könnte sie für gekauft halten 😁

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Wer jetzt noch Lust hat, kann sich nun der zweiten Kissenhülle widmen 😜
Ich habe extra mit der größeren Hülle angefangen, weil die Hüllen aus den Stoffservietten etwas schwieriger zu nähen sind. Ihr werdet gleich erfahren, warum.

Die Arbeitsschritte zur Vorbereitung der Stoffstreifen für die Rückseite sind genau gleich, daher spare ich mir hier eine Wiederholung.
Nur die Maße sind eben anders. Für die kleinen Hüllen müssen wir 2 Stoffstreifen von je 30 x 44 cm zuschneiden.
Wie oben beschrieben je eine Längsseite umnähen und die restlichen Seiten umklappen und feststecken.
Da wir die schöne Spitzenborte außen haben möchten, müssen wir jedoch dieses Mal die bedruckte Seite der Stoffserviette nach unten legen. Die Kissenhülle wird also nicht gewendet.
Nun kommt der knifflige Teil: die Servietten sind nämlich nicht symmetrisch, das werdet ihr beim Auflegen der Stoffe für die Rückseite merken.
Wir müssen nun die Ränder alle angleichen. Dafür kann man einfach die Klammern lösen und etwas an den eingeschlagenen Seiten zupfen und ein paar Millimeter herausziehen, wo mehr benötigt wird oder man klappt noch ein paar Millimeter mehr um. Es dauert eine Weile, bis alles passt, aber es lohnt sich, hier ganz penibel zu arbeiten.
Von den leichten Asymmetrien der Vorderseite sieht man auch nichts mehr, sobald das Kissen drin steckt.
Achtet beim Feststecken der Rückseite auch darauf, dass der Stoff vor dem Teil des Spitzenrandes, der den Stoffrand überragt, endet.

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Wenn alles sitzt, können wir nun die Stoffteile sorgfältig rundherum zusammennähen.

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Und fertig ist unsere wunderschöne Kissenhülle mit Spitzenrand 👌

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Ich hoffe, dass diese Nähanleitung für die Nähanfänger unter euch verständlich war. Die Profis unter euch brauchen sich sicherlich nur 1-2 Bilder zur Inspiration anzuschauen und können sofort loslegen.

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Mit unseren wunderschönen neuen Kissenhüllen holen wir uns den Sommer nun ganz einfach ins Wohnzimmer 😍
Da ist es doch nur noch halb so schlimm, wenn es draußen die ganze Zeit regnet 😌

Ich würde mich sehr freuen, eure Werke betrachten zu dürfen.
Falls ihr also eure Kissenhüllen nach meiner Anleitung genäht habt und Fotos davon auf den sozialen Netzwerken hochladet, würde ich mich freuen, wenn ihr euren Beitrag mit dem Hashtag #florientcottage verseht, damit ich es finde 😊

 

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Tilda-Puppe mit Flatterrock

Moin, ihr Lieben!

Ich bin so happy, dass es endlich geklappt hat. Meine erste Tilda-Puppe ist gestern fertig geworden. Zwischendurch hatte ich Probleme mit meiner Nähmaschine und dachte, ich müsse sie nun einschicken. Dabei war einfach nur der Oberfaden aus dem Greifer gerutscht, was mir Nachts um halb drei in einem Zustand geistiger Umnachtung irgendwie nicht auffallen wollte 😄
Aber nun zurück zu meiner Puppe: ich habe hier nach einem Schnittmuster aus Tildas zauberhafte Welt* gearbeitet. Das Schnittmuster für die Puppe findet ihr auf Seite 8. Für das Oberteil schaut bitte auf Seite 33 unten nach. Die Anleitung für den Flatterrock ist auf Seite 90 zu finden.

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Der Rock hat es mir besonders angetan, ich finde ihn so wunderbar sommerlich 😍
Das Raffen der einzelnen Lagen erfordert schon eine Menge Geduld, aber der Aufwand lohnt sich. Bald möchte ich so einen Rock gerne auch für mich nähen. Vielleicht sogar mit dem gleichen Stoff 😊

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Da ich in unserer Facebook-Gruppe bereits gefragt wurde, möchte ich euch auch hier noch einmal verraten, dass der wunderschöne Paisley-Stoff von einer Zara-Kinderbettwäsche stammt, die ich zerschnitten habe.
Wie mein Seitenname bereits verrät, bin ich eine absolute Liebhaberin orientalischer Elemente und ich finde, Paisley- und Rosenmuster wirken zusammen einfach traumhaft 😍
Cath Kidston hat es damals vorgemacht – einige von euch kennen vielleicht ihre berühmt berüchtigte Rosali Paisley Bettwäsche, die sie damals für IKEA designt hatte. Dieser Paisley-Stoff ist einer meiner absoluten Lieblinge 💕
     
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Ich habe meine Tilda etwas anders gemacht als im Buch. Die Engelsflügel habe ich weggelassen und die Schärpe mit der Rose war mir ebenfalls etwas zu viel und hätte meiner Meinung nach dem schönen Paisley-Stoff die Show gestohlen. Ich mag es auch ganz gerne etwas schlichter und nicht allzu überladen. Ist halt alles Geschmackssache. Ich hoffe, euch gefällt meine reduzierte Variante :)
Den Rock habe ich übrigens – anders als im Buch – mit einem Gummibund versehen, damit ich ihr auch mal etwas anderes anziehen kann 😉

Eines kann ich euch bereits jetzt versprechen: das war sicherlich nicht meine letzte Tilda-Puppe 🙆 💕

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Bis bald, habt alle einen schönen Tag! 💐

 

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Tilda Hasen-Familie

Hallo zusammen!

Long time, no see 😉
Aber ich war natürlich nicht untätig. Mein neuestes Nähprojekt ist diese entzückende Hasenfamilie gewesen. In meinem letzten Blogpost hatte ich euch ja bereits einen dieser Hasen gezeigt, der aber leider nicht bei mir bleiben konnte (war ein Geschenk für einen Krankenbesuch).
Und sie sind einfach so putzig, dass ich gleich mehrere in verschiedenen Größen davon nähen musste. So habe ich nun meine eigene kleine Hasenfamilie bestehend aus Mutter, Sohn und Tochter – ja, die Mutter ist alleinerziehend. Ich hatte leider keine Lust, noch einen vierten Hasen zu nähen. Drei von der Sorte sind nun wirklich genug auf meiner Couch 😀
Aber genug geschrieben, nun folgen die Bilder :)

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Das Schnittmuster für die Hasen stammt nicht aus den Tilda-Büchern, es ist ein separates Näh-Kit: Tilda Hare Mother and Child*
Für die Tochter und den Sohn habe ich eine eigene Größe verwendet. Dazu habe ich das Schnittmuster für die Mutter einfach in 66 bzw. 83%iger Größe ausgedruckt. Es sind übrigens die gleichen Größen wie der mittlere und kleine Fuchs aus Tildas märchenhafte Welt*!
Das Schnittmuster für die Shorts und das Shirt des Jungen habe ich selbst entworfen. Dafür habe ich mir verschiedene Schnittmuster im Internet angeschaut und die Form + Maße angepasst.
Das Shirt ist hinten mittig offen gewesen, sodass ich es dem Hasen trotz des dicken Kopfes überziehen konnte. Die Naht habe ich anschließend von Hand geschlossen.
Die Kleidung für den Jungen war wirklich ein Kampf, aber mit dem Ergebnis bin ich recht zufrieden (dafür, dass ich so etwas noch nie gemacht habe) 😀

Ich bedanke mich recht herzlich fürs Lesen – wenn ihr gerne mehr von mir sehen wollt, abonniert gerne meinen Blog via RSS-Feed (siehe rechte Spalte auf der Seite). Ihr erhaltet dann eine Email, sobald ein neuer Blogpost online geht :)

Und wenn ihr Lust auf NOCH mehr Inspirationen und schöne Bilder habt, abonniert gerne meine Seite Florient Cottage bei Facebook. Dort finden auch immer mal wieder Gewinnspiele mit tollen Preisen statt :)

 

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Tilda-Kaninchen mit Stall

Hallo, Ihr Lieben!

Heute habe ich wieder neue Bilder für euch von meinem neuesten Werk, passend zum Frühlingsanfang :)

Den kleinen Deko-Holzstall habe ich neulich bei Buttinette entdeckt, er passt einfach perfekt zu den Tilda-Figuren, also wanderte er natürlich direkt in den Warenkorb 😀
Wie auch neulich für das rosa Puppensofa habe ich auch dieses Mal meine Kreidefarbe wieder selbst angemischt (weiße Acrylfarbe + weißer Fugenmörtel mit etwas Wasser). Meine Finger sind immer noch wund vom Schleifen, aber was tut man nicht alles für einen ordentlichen Shabby-Look 😉

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Kaninchen-Stall3     Kaninchen-Stall4

 

Das kleine Kaninchen aus Tildas Sommerwelt* durfte sofort einziehen, aber es hielt ihn nicht lange in dem engen Stall. Kaum hatte ich mich versehen, war der kleine Kerl auch schon ausgebüchst und stibitzte eine Möhre aus Nachbars Garten 😮

Aber wer kann bei diesem süßen Blick schon böse sein?
Außerdem hat er so brav für euch geposed, da hat er sich seine Möhre doch redlich verdient 😉

Tilda-Kaninchen_Moehre     Tilda-Kaninchen_Moehre2

Tilda-Kaninchen_Karotte4     Tilda-Kaninchen_Karotte3

 

Seine große Freundin Frau Hase wollte sich auch kurz vorstellen. Sie wohnt leider nicht bei uns, aber ich werde sicherlich noch eine Hasendame nähen, da mir das Schnittmuster so gut gefällt :)
Leider gibt es das nicht in den Tilda-Büchern. Es ist ein Nähset, das man separat kaufen kann: Tilda Hare Mother and Child*
Ich kann euch jedoch verraten, dass das Schnittmuster fast komplett identisch ist mit dem Fuchs aus Tildas märchenhafte Welt*. Nur der Kopfumriss ist anders und natürlich die langen Ohren.

Tilda-Hase_Mama

 

Das war es auch wieder für heute. Habt alle einen schönen Tag (oder Abend, je nachdem, wann ihr diesen Beitrag lest) :)

 

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Tilda-Katzen auf Shabby-Sofa

Hallo, ihr Lieben!

In Zukunft werde ich euch etwas mehr in meine kleine Wohn- und Dekowelt mitnehmen und euch die Dinge zeigen, die ich so fabriziere.
Daher präsentiere ich euch heute mal eines meiner letzten Werke – ein bei Ebay Kleinanzeigen erworbenes Puppensofa, das ich etwas umgestaltet habe :)
Ursprünglich in einem undefinierbaren Schmuddelgrün gestrichen, hatte es die Vorbesitzerin bonbonrosa überlackiert. Leider nicht sehr ordentlich und der Lack glänzte auch sehr stark, was mir so gar nicht gefiel.
Daher habe ich das gute Stück zunächst mit Schmirgelpapier gründlich bearbeitet und schwarz vorgrundiert (da ich es später noch „shabben“ wollte).
Für den Farbanstrich habe ich aus weißer und roter Acrylfarbe ein ganz blasses Hellrosa angemischt und ein wenig weißen Fugenmörtel untergemischt, um einen matten Kreideeffekt zu erhalten. Sicherlich nicht die beste Methode, aber es hat super funktioniert und wie man sieht, kann sich das Ergebnis auch sehen lassen :)
Zum Schluss habe ich alle Kanten mit Schmirgelpapier bearbeitet, um einen dezenten Shabby-Look zu erzielen.
Eine passende Auflage musste ich natürlich auch noch nähen. Wie man an meinem Blog-Hintergrund sieht, bleibe ich meinem grau-weiß-Wahn gerne treu und Streifen sind nach wie vor eines meiner Lieblingsmuster 😀
Da hier Figuren in bunt gemusterter Kleidung drauf sitzen werden, hat sich der schlichte Stoff natürlich auch angeboten.
Wenn ihr mögt, könnt ihr euch die Bilder gerne im Großformat ansehen, indem ihr einmal darauf klickt.

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Puppensofa4     Puppensofa3

 

Und nun möchte ich euch zeigen, wer auf diesem schönen Möbelstück Platz nehmen durfte: es sind 2 Tilda-Katzen (Mutter & Tochter) aus dem Buch Tildas Haus* mit bezaubernden Blümchenkleidern aus aktuellen Buttinette-Stoffen ♡

Auf den folgenden Bildern könnt ihr sie von allen Seiten betrachten. Für eine größere Ansicht auch hier einfach auf das jeweilige Bild klicken :)

Tilda-Katzen1     Tilda-Katzen2

Tilda-Katzen3     Tilda-Katzen4

Tilda-Katzen5    Tilda-Katzen6

Tilda-Katzen7     Tilda-Katzen8

 

Ich hoffe, euch hat dieser Beitrag im neuen Format gefallen.
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Stoffeicheln

Heute möchte ich euch zeigen, wie ihr mit relativ wenig Aufwand eine ausgefallene Herbstdeko nähen könnt, bei der eure Gäste Augen machen werden :)

Das Schöne an selbstgemachter Deko ist, dass  man sie immer seinem eigenen Stil anpassen kann. Ich finde, es muss auch nicht immer alles orange, rot und braun sein, um herbstlich auszusehen. Um ehrlich zu sein, gefallen mir meine Lieblingsfarben (weiß, hellgrau + rosa) auch im Herbst besser als die typischen warmen Farben und sie passen auch viel besser zu meiner Einrichtung 😉

Was ihr braucht: (Bezugsquellen wurden verlinkt)

Und so wird’s gemacht:

Sucht euch ein paar Stoffreste heraus, die gut zusammen passen.
Zeichnet auf ein Stück festen Karton eine bauchige Eichelform wie auf dem Foto zu sehen (ca. 4 cm lang und 3,2 cm breit). Das obere Drittel der Seitenwände sollte gerade sein und im 90°-Winkel zur Abschlusskante verlaufen. Schneidet die Form sauber aus, dies ist unsere Schablone.
Ihr benötigt pro Eichel 2 Stoffstücke dieser Form. Zeichnet den Umriss nach und schneidet die Form mit der Stoffschere sauber aus.

Eichel-Tutorial1

Legt beide Hälften rechts auf rechts ordentlich übereinander (das bedeutet, dass bei einem gemusterten Stoff die schöne Seite innen und die „hässliche“ Seite außen sein muss). Heftet die Teile mit Stecknadeln oder Stoffclips ordentlich zusammen.

Eichel-Tutorial2

Nun wird die Form einmal rundherum genäht (mit einem Rand von ca. 3 mm), die obere Kante wird jedoch ausgespart, da wir die Form später noch füllen wollen (siehe Bild).
Ich wähle bei meiner Nähmaschine einen normalen Geradstich mit Stichlänge 2,5 bei einer Fadenspannung von 2. Vergesst nicht, Anfang und Ende zu „verriegeln“ (ein paar Millimeter zurück und wieder vorwärts nähen), damit die Eichel beim Ausstopfen nicht wieder aufreißt!
Ihr könnt die Eicheln natürlich auch von Hand nähen. Unter dem Google-Suchbegriff „Steppstich“ findet ihr einige Anleitungen, wie man eine saubere Naht auch per Hand hinbekommt.

Eichel-Tutorial3

Nun wird das Ganze einmal gewendet, sodass die schöne Seite außen ist und wir die Stoffeichel mit Füllwatte ausstopfen können. Ihr könnt zum Wenden einen Stift und zum Ausarbeiten der Spitze auch das Ende einer Schere zur Hilfe nehmen.

Eichel-Tutorial4

Nehmt nun etwas Füllwatte und stopft die Eichel damit aus. Hier ist uns der Stift wieder eine große Hilfe. Die Eichel sollte schön fest und rund sein, daher geizt nicht mit der Füllwatte.

Eichel-Tutorial5

Um die Eichel zu schließen müssen wir nun von Hand weiter nähen. Nehmt euch also die Nähnadel, ein kurzes Stück Faden, verknotet das Ende 2x und stecht ca. 4 mm unterhalb des Randes ein. Mit einem einfachen Heftstich einmal rundherum nähen.

Eichel-Tutorial6

Nun wird am Ende des Fadens langsam gezogen, bis die komplette Eichel  geschlossen ist.

Eichel-Tutorial7

Jetzt wird die Eichel zugenäht; dafür einfach die Nadel quer durchstechen…

Eichel-Tutorial8

…und in der gleichen Art und Weise mehrmals hin und her nähen, bis die Öffnung komplett geschlossen ist. Das Ende wieder verknoten…

Eichel-Tutorial9

…und fertig ist die Eichelform!
Diese klebt ihr nun mit einem Klecks Heißkleber ins Eichelhütchen. Ein paar Sekunden andrücken, bis der Kleber getrocknet ist und fertig ist eure erste Stoffeichel :)

Eichel-Tutorial10

Ich habe mir ganz viele Eicheln in meinen Lieblingsfarben genäht. Die gestreiften finde ich besonders niedlich. Und in silber wirken sie unglaublich edel! Alle zusammen ergeben eine schöne Mischung.
Süß sieht es übrigens aus, wenn man auch ein paar Zwillings-Eichelhütchen verwendet und sie mit 2 unterschiedlichen Eicheln bestückt.

Hier seht ihr noch ein Beispiel in braun und gold – nein, die sind nicht für mich 😀 :

Stoffeicheln_gold-braun

Ich hoffe, die Anleitung war verständlich und ihr versucht euch mal daran. Es macht wirklich Spaß!
Postet eure Ergebnisse gerne bei Facebook oder Instagram und verlinkt sie mit dem Hashtag #florientcottage, damit ich sie finde :)